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Vampirhype - Besonderheiten und Legende?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:10
Der Mythos und die Legende um die blutsaugenden Wesen...

Der Mythos und die Legende um die blutsaugenden Wesen liegt so lange zurück und ist gleichermaßen weltweit bekannt wie kaum ein anderes Phänomen. Es gibt kaum jemanden, der mit dem Wort "Vampir" nichts in Verbindung bringt. Spätestens seit dem Hype um die Twilight-Saga und TV-Formaten wie Vampire Diaries sind die Blutsauger nicht mehr weg zu denken. Außerdem wollt Ihr sicher wissen, warum die Menschen sich von Geschichten über diese dämonischen Wesen derart angezogen fühlen. Wie aber sind die Legenden rund um die mysteriösen Nachtgestalten entstanden? Wo genau liegt der Ursprung? Gab es vielleicht sogar ein reales Vorbild für den ersten Vampir der Literaturgeschichte? Hier werdet Ihr es erfahren!

 

Die Legende der Vampire

  • Der Name Bram Stoker dürfte jedem bekannt sein. Sein Roman Dracula, in dem erstmals ein Wesen mit übernatürlichen Kräften auftaucht und sich von Blut ernährt sorgte für viel Aufsehen. In jenem Roman und Nachfolgewerken anderer Autoren wird der Mythos stets so ausgelegt, dass Vampire überaus häßliche Monster ohne Seele seien, an denen es keineswegs etwas Gutes gibt. Bei Tageslicht verbrennen sie. Kirchen, Kreuze und Knoblauch meiden sie ebenso wie andere geweihte Orte. Tagsüber schlafen sie in einem Sarg.
  • Es ranken sich jedoch viele Mutmaßungen darüber, wer letztendlich alles ein Vorbild für Bram Stokers' Romanfigur Dracula war. Einzig und allein die Vorbildfunktion von Vlad Tepes ist belegt. Gleichermaßen könnte jedoch auch die Gräfin Báthory eine Inspiration gewesen sein.
  • Vlad Tepes war ein romänischer Kriegsführer, der sein Heer mit eiserner Faust führte. Er galt als unberechenbar und brutal. Seine Leidenschaft für die Hinrichtung durch den Pfahl, schenkte ihm alsbald den Beinamen "Der Pfähler". Andererseits war er auch unter dem Beinamen Draculea (dt. Der kleine Drache) bekannt. Von diesem Wort leitete Bram Stoker den Namen Dracula ab.
  • Elisabeth Báthory war eine ungarische Gräfin. Sie hatte große Angst davor zu altern und dadurch ihr jugendliches Aussehen zu verlieren. Daraufhin entwickelte sich in ihr der Glaube, dass das Blut junger Frauen sie jung und schön halten würde. Sie tötete zahlreiche ihrer Dienstmädchen und badete in ihrem Blut. In die Geschichte ging sie als "Die Blutgräfin" ein und inspirierte mit ihrer Lebensgeschichte viele Autoren und Künstler.
  • Mit der Zeit veränderten zahlreiche Autoren das Bild des ursprünglichen Vampirs immer wieder. Der Vampir wurde zum sensiblen Romantiker oder düsteren Helden. Auch sah er nicht mehr abscheulich aus, sondern im Gegensatz dazu wunderschön. Viele weitere Dinge wurden im Laufe der Zeit immer wieder verändert, doch eines ist geblieben: Die immer währende Gier nach Blut und das unsterbliche Leben.
  • Vermutlich ist es gerade das Geheimnisvolle und das Streben nach Unsterblichkeit, dass den Mythos so faszinierend macht. Niemand kann ewig leben, doch der Mythos um die Vampire entführt uns immer wieder in eine Welt, in der dies doch möglich ist.
  • Es gibt noch zahlreiche weitere Legenden, die sich um den Mythos "Vampir" ranken. Die Geschichten um Vlad Tepes und die Blutgräfin sind jedoch die bekanntesten und einflussreichsten Wegbegleiter.

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