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Warum ist Tiger Woods Vermögen so unfassbar hoch?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Womit verdient der Mann seine geschätzten 100 Millionen US-Doller pro Jahr.

Beginnend mit der Frage, warum Tiger Woods Vermögen so hoch ist, könnte man sich erst mal fragen, womit der Mann seine geschätzten 100 Millionen US-Doller pro Jahr verdient. Drei Einnahmequellen stehen zur Auswahl:

  1. Golf
  2. Einnahmen aus direkter Werbung
  3. Einnahmen aus indirekter Werbung

  • Zusammen mit dem, was Tiger Woods an Zinsen mit seinem Vermögen erwirtschaftet, ergibt sich eine unvorstellbare Menge Geld (Tiger Woods ist der erste Sport-Millardär der Welt), die sich selbst vermehrt. 
  • Selbst seine Enkel wären bei gehobenem Lebensstil bis zu ihrem Tod gut versorgt.

Golf

  1. Golf ist die Sportart der Reichen. Wer als reicher Mensch nicht golft, ist nicht up to date. In den USA ist die Mitgliedschaft in einem der sogenannten Country-Clubs für gutbetuchte Menschen nicht nur Spaß, sondern auch gesellschaftliche Pflicht. 
  2. Um diesen Sport in den USA ernsthaft zu betreiben, muss also zwingend bereits Vermögen vorhanden sein, denn ein einfacher Mensch wird bereits aufgrund der Jahresbeiträge einem solchen Club nicht beitreten. 
  3. Tiger Woods hatte das Glück, als Sohn eines Oberstleutnants der US-Army geboren zu werden, der ebenfalls begeistert Golf spielte. Geld spielte im Elternhaus von Tiger Woods nur eine untergeordnete Rolle. 
  4. Bekanntermaßen hat Tiger Woods unzählige Tuniere auf der PGA Tour gewonnen und war jahrelang die Nummer 1 im Profigolf. Alleine das von ihm gewonnene Preisgeld von ca. 95 Millionen US-Dollar, ist eine unfassbar hohe Geldsumme.

Werbung

  1. Als bekanntester Profi-Golfer der Welt ist Tiger Woods auch für die Werbebranche interessant. 
  2. Nicht nur Golf-Utensilien, sondern auch Laufschuhe bis hin zum Joghurt werden mit Tiger Woods besser vertrieben als je zuvor. 
  3. Die sportliche wie auch die private Krise mit eher unappetitlichen Schlagzeilen tut seinen werbetechnischen Qualitäten dabei keinen Abbruch. 
  4. Ohnehin weiß man, dass selbst der schlechteste Aufhänger und die schlimmsten Kapriolen eines Prominenten immer noch eine gute Werbung sein können, wenn man es geschickt verpackt. 
  5. Die Einnahmen aus Werbeaufträgen sind bisweilen höher als die ohnehin sehr hoch ausgelobten Geldpreise für Turniersiege. 
  6. Für Potenzmittel sollte Tiger Woods allerdings nicht als Werbeträger eingesetzt werden. 

Indirekte Werbung

  1. Für das normale Fußvolk unverständlich, bekommen Prominente wie Tiger Woods vieles geschenkt. Die Tatsache, dass er in einem Cafe in Manhattan seinen Espresso trank, ist für den Cafebetreiber so wichtig, dass die Rechnung für den Espresso spontan erlassen wurde. 
  2. Was hier im kleinen Rahmen betrieben wurde, wird finanziell bei Flugreisen, kompletten Kleideraustattungen und der Übernachtung im Luxushotel auch in größeren Dimensionen zur Normalität. 
  3. Nun könnte man denken, der Mann hat doch genug Geld, um all das selbst zu bezahlen, was ohne Zweifel stimmt. 
  4. Aber auch hier kommt der Werbefaktor zum Tragen. Demnach können Fluglinie, Herrenausstatter und Luxushotel damit werben, dass Tiger Woods das Angebot nutzte. 

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