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Wie baut man eine Kartoffeluhr?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Das Bauen einer Kartoffeluhr ist immer wieder faszinierend.

Das Bauen einer Kartoffeluhr ist immer wieder faszinierend und für kleine und große Kinder (und nicht nur für Kinder) eine spannende Entdeckung. Durch das Anschließen der Kabel wird ein Stromkreis erzeugt, welcher die Uhr antreibt. Der Saft der Kartoffel fungiert als Elektrolyt, das heißt, er löst Elektroden aus dem Zinknagel und gibt sie an das Kupferstück ab. Durch den so entstehenden Elektrodenfluss wird elektrische Energie, also Strom erzeugt, der über die Kabel an die Uhr weitergeleitet wird. Keine Sorge: auch wenn hier mit Strom hantiert wird, besteht keine Gefahr für einen Stromschlag. Die Stromstärke reicht zwar aus, eine kleine Uhr zum Laufen zu bringen, ist jedoch ungleich schwächer als beispielsweise der Strom aus der Steckdose.

Bitte beachten

  • Eine bessere Leistung wird erreicht, wenn die Kartoffel vor dem Präparieren gekocht wurde.
  • Diese einfache und ökologische Batterie kann bis zu einer Woche zuverlässig Energie liefern – und macht viel Spaß beim Zusammenbauen!

Dinge die benötigt werden

Um die Kartoffelbatterie herzustellen, werden lediglich etwas Fingerspitzengefühl und ein paar Dinge, die sich in jedem Haushalt finden lassen, benötigt:

  • Zink-Nägel
  • Kupferteile (z. B. Draht, Rohr oder auch Fünf-Cent Münzen)
  • etwas Kabeldraht (in drei Teile geschnitten)
  • Isolierband
  • eine günstige, batteriebetriebene Digitaluhr
  • und natürlich zwei Kartoffeln.

Eine Kartoffeluhr bauen

  1. Als erstes werden je ein Nagel und ein Kupferstück in die Kartoffel gedrückt, so dass sie zwar dicht beieinander stehen, sich aber nicht berühren. 
  2. Ein kleines Stückchen der Metalle muss noch aus der Kartoffel herausschauen, damit an ihnen Draht befestigt werden kann. 
  3. Im nächsten Schritt wird das eine Ende eines Drahtstücks mit Isolierband am Pluspol des Batteriefachs der Uhr befestigt, das andere an einem Zinknagel. 
  4. Nun wird auf die gleiche Weise das Kupferstück der einen Kartoffel mit dem Zinknagel der anderen Kartoffel verbunden. 
  5. In einem letzten Schritt wird der Draht an dem Kupferstück der zweiten Kartoffel fixiert und mit dem Minuspol der Digitaluhr verbunden.

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