Foto: Shutterstock.com

Beetrosen stutzen im Frühjahr: So geht's richtig

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Beetrosen erwachen in neuem Blütenkleid.

Der Frühling kommt und somit erwachen die ersten Knospen an verschiedensten Rosenarten. Die Beetrose ist eine davon und auch Ihre Blütenpracht ist von der richtigen Pflege und dem ersten Schnitt im Frühling abhängig. Anders als die Wildrose können Beetrosen von sich aus nur schwer neue Triebe bilden. Rosen zu pflanzen verschönert jedenfalls fast jeden Garten.

 

Den richtigen Zeitpunkt um Beetrosen zu stutzen findet man nicht nach Datum, diesen teilt uns die Natur selbst mit. Wenn die Forsythien blühen startet die Schnittzeit für Rosen. Im Herbst sollten Rosen nicht geschnitten werden, da die Schnittfläche sich nicht mehr schließen kann und in diese damit die Kälte eindringt und die Äste schädigt.

Bitte beachten

  • scharfe Garten- oder Rosenschere
  • Handschuhe oder Wäscheklammer
  • lange und dünne Triebe ausschneiden
  • "überkreuzende" Triebe stutzen
  • erfrorene, braune und geschädigte Triebe über der Knospe kürzen
  • verwelkte Blätter entfernen
  • regelmäßiges Stutzen der Beetrosen bringt mehr Blüten
  • starker Rückschnitt bringt lange, starke aber wenige neue Triebe
  • leichter Rückschnitt bringt zahlreiche, kürzere aber auch schwächere Triebe

Beetrosen erwachen in neuem Blütenkleid

 

Das richtige Werkzeug

Um Beetrosen zu stutzen ist es wichtig, das richtige Werkzeug bei der Hand zu haben. Eine scharfe Gartenschere und Handschuhe erleichtern nicht nur die Arbeit, sondern schützen auch vor unangenehmen Überraschungen. Eine stumpfe Schere zerquetscht die empfindlichen Äste, Handschuhe schützen vor stechenden Dornen. Als Alternative kann man auch eine Wäscheklammer als Hilfsmittel benutzen. Mithilfe der Klammer kann der Ast herangezogen werden und man umgeht das direkte Anfassen.

Der grobe Schnitt

Begonnen wird mit einem Ausgleichsschnitt. Erst werden die nach innen wachsenden und überkreuzenden Triebe gekürzt. Die Schere möglichst gerade und 4 - 5 mm oberhalb einer Knospe ansetzen, damit ein glatter und kleiner Schnitt entsteht. Schräge und große Schnittflächen sind anfällig und die Wundfläche bietet mehr Platz für Schädlinge oder Krankheiten. 
Das Lichten der zu dichten Äste über dem Boden beugt Pilzbildungen vor.

Die Feinarbeit

Da nun die Beetrose schon grob gestutzt und etwas luftiger ist, beginnt nun die Feinarbeit. Nun werden die kleinen erfrorenen und geschädigten Triebe bis zum gesunden und grünen Holz geschnitten. Dies fördert das dichte Wachstum und gibt Kraft für viele neue Blüten. Zu lange Triebe werden immer dünner und die Rose wird unten immer kahler. Jetzt werden noch die verwelkten oder geknickten Blätter entfernt.

Nun hat die Beetrose genügend Licht und Luft um viele neue Knospen und damit Blüten bilden zu können.

 

Kommentare