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Bio-Salat selbst anbauen? - Mit wenig Aufwand und ohne Schadstoffe

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:53
Baut man selber Salat an, kann man sich sicher sein, dass dieser frei von Schadstoffen ist.

Baut man selber Salat an, kann man sich sicher sein, dass dieser frei von Schadstoffen und Pestiziden ist. Stattdessen kann man sich leckeren Bio-Salat aus eigenem Anbau schmecken lassen.

  • Am wichtigsten ist es zu wissen, wann genau man den Salat anpflanzen muss. Hierbei gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Salatarten. Kopfsalat wird zwischen März und April ausgesät. Hat man vorkultivierte Pflanzen, kann man diese im März auf das Beet setzen. Ab April kann man außerdem Feldsalat säen. Eisbergsalat kann man von Mai bis August aussäen oder setzen. Von Juni bis Juli kann man Endiviensalat säen oder aussetzen.
  • Salatpflanzen brauchen immer ausreichend Platz, um wachsen zu können. Je nach Salatart sollte der Abstand also 15 bis 35 cm betragen. 
  • Entscheidet man sich für die Verwendung von Saatgut, muss man darauf achten, nicht zu viel zu verwenden. Die meisten Saatkörner gehen an und nur wenige verkümmern im Erdreich.
  • Damit die Pflanzen gut wachsen und gedeihen, ist eine ausreichende Bewässerung nötig. Sind erste Blätter des Salates sichtbar, sollte man die Pflanzen nur noch von unten her an den Wurzeln bewässern.
  • Für ein gutes Wachstum eignet sich außerdem am besten ein lockerer und humusreicher Boden.
  • Vor allem Kopfsalat ist eine beliebte Mahlzeit für Schnecken. Man sollte die Pflanzen regelmäßig auf Schädlingsbefall kontrollieren und die ungebetenen Gäste notfalls entfernen. Hierbei sollte man aber die Finger von der Chemiekeule lassen, denn diese schadet nicht nur den Schnecken, sondern auch den Pflanzen und später dem Konsumenten. Deswegen ist es besser, wenn man die Schnecken per Hand abließt.

  • ein Beet, auf dem man den Salat pflanzt - hierbei ist ausreichend Platz nötig, damit sich die Pflanzen später nicht gegenseitig bei Wachsen behindern
  • Saatgut aus der Tüte oder vorgezogene Pflänzchen aus der Gärtnerei
  • Wasser zum Bewässern
  • Kompost als Düngemittel

  1. Zuerst muss man dafür sorgen, dass die Erde des Beetes feucht und locker ist.
  2. Nun drückt man kleine Löcher mit einem Abstand von 15 bis 35 cm in die Erde.
  3. In diese Löcher kommt nun entweder das Saatgut oder die vorkultivierten Pflänzchen vom Gärtner.
  4. Die Saat wird in den Boden gedrückt und leicht mit Erde bedeckt, die Pflänzchen werden so eingesetzt, dass die Blätter über der Erde sind. Das Wurzelwerk muss komplett mit lockerer Erde bedeckt sein.
  5. Zum Schluss wird die Saat bzw. die Setzpflanze noch angewässert.

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