Foto: Shutterstock.com

Blattläuse bekämpfen? - So geht´s

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:25
Wenn der Sommer kommt, dann gibt es auch die Blattläuse, die klebrigen Tierchen ersticken die Blumen

Es blüht und duftet überall, es könnte so schön sein, wenn nur die vielen kleinen klebrigen Blattläuse nicht wären. Plötzlich waren sie überall und die schönen Blumen ließen ihre Köpfchen hängen. Dann wurden die Blüten und Blätter gelb und starben ab. Zuerst versucht man die Blattläuse mit den Händen zu entfernen, aber das ist ein sinnloses Unterfangen.

Blattläuse bekämpfen

  • Also macht man sich schlau und liest nach, was alles getan werden soll, um dies klebrige Plage in den Griff zu bekommen. Auch die guten Hausmittel von Oma werden ausprobiert.
  • Brennnessel kochen und stehen lassen, dann über die Blattläuse leeren, ein mäßiger Erfolg. Ebenso die Methode mit dem Spülmittel, das mit Wasser vermischt wird, bringt es nicht. Bei der Essigwasser Methode war es ein winziger Erfolg.
  • Nun kommt der Versuch mit lebenden Tieren, sie sollen die Blattläuse auffressen. Bei der Schlupfwespe sieht es schon ein wenig besser aus. Die Florfliege ist nicht so gut drauf, sie schafft nicht so viel. Die Gallmücke, ein kleines zartes Wesen, ist ganz schön gefräßig. Am besten ist aber der Marienkäfer, er vertilgt ca. 150 Blattläuse pro Tag, und seine Larven machen es auch recht gut.
  • Die kleinen Spinnen und Käfer fressen auch noch mit. Die Blumenwanze sticht die klebrigen Läuse und saugt sie später aus. Sogar manche Vögel beteiligen sich am Blattläuse fressen. Neben den Blattläusen sind noch die Wollläuse und die Schildläuse zu erwähnen, sie alle machen die Blumen kaputt.
  • Es ist schon eine Arbeit alle diese Tierchen zu besorgen, am besten im Zoofachgeschäft und sie dann zum Einsatz zu bringen. Doch es lohnt sich, die Blumen danken es uns, mit vielen neuen Blüten. Schnell geht es nicht, bis alle Blattläuse gemolken sind, doch der Erfolg wird sichtbar, auch wenn es oft nur ein Kleiner ist.
  • Wenn gar nichts mehr hilft, weil der Befall schon so weit fort geschritten ist, dann gibt es noch die "Chemische Keule", sie verspricht einen guten Erfolg, noch dazu einen schnellen. Bei dieser Methode ist darauf zu achten, dass keine Haus oder anderen Tiere in der Nähe sind, die mit dieser Substanz in Berührung kommen.
  • Egal welche Art der Vernichtung man sich aussucht, es muss ruhig und bedacht an die Sache heran gegangen werden. Wer zu viele Schlupfwespen einsetzt, der könnte statt der Blattlausplage eine Schlupfwespeninvasion bekommen.
  • Vorsicht ist immer besser als Nachsicht. Natürlich ist beim Einsatz eines Pflanzenschutzmittels darauf zu achten, wie die Dosierung aussehen soll. Die Kleidung und die Handschuhe sind sehr wichtig, sonst fügt man sich noch selber einen Schaden zu. Immer darauf achten, dass man umsichtig und gelassen bleibt, dann kann wenig passieren.

Kommentare