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Chilischoten selbst anbauen? - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:18
Damit du Chilischoten anbauen kannst, benötigst du ein paar Anzuchttöpfchen und am besten auch

Vielleicht hast du auch schon mal beim Inder, Mexikaner oder Thailänder teuflisch scharf gegessen und dir gewünscht, selbst solche pikanten Chilischoten anbauen zu können?

  • Damit du Chilischoten anbauen kannst, benötigst du noch ein paar Anzuchttöpfchen und am besten auch Anzuchterde.
  • Falls du keine zur Hand hast, geht auch normale Blumenerde, die sollte dann aber ohne Steine oder größere Klumpen sein.

Chilischoten selbst anbauen

Samen:
Es geht auch recht einfach. Zunächst ist es wichtig, den Samen der wirklich scharfen Exemplare zu bekommen, um Chilischoten anbauen zu können. Entweder besorgst du dir in asiatischen oder lateinamerikanischen Lebensmittelgeschäften höllisch scharfe Chilischoten, schneidest sie auf, entfernst ein paar Samen und lässt sie in der Sonne trocknen. Diese Samenbeschaffung hat den Vorteil, dass du die Sorte, die du ziehen wirst, geschmacklich genau kennst. Du kannst den Samen aber auch im Gartenshop kaufen oder online bestellen.

 

Jahreszeiten:

Die beste Jahreszeit zum Chilischoten anbauen beginnt im Februar oder März, da können die kleinen Pflanzen auf der Fensterbank gedeihen und später nach draußen kommen oder auch im Zimmer bleiben. Du füllst die Töpfchen fast ganz mit Erde auf, befeuchtest sie vorsichtig, füllst eventuell nochmal Erde nach und legst vorsichtig ein oder zwei Samenkörner hinein und bedeckst auch diese wieder mit Erde. Nun gießt du vorsichtig an, sodass die gesamte Erde feucht ist und die Samen anfangen können zu keimen.


Und so geht's weiter:

  1. Nun spannst du ein Stück Frischhaltefolie über die Töpfchen. Die zarten Pflänzchen kommen ja aus heißen Ländern und mögen es gerne warm haben. Für einen erfolgreichen Anbau der Chilischoten suchst du nun eine warme und helle Fensterbank aus, auf der die Töpfchen für die nächsten Wochen ihr Zuhause haben.
  2. Du solltest die Töpfchen feucht halten, aber auch beachten, dass sich keinesfalls Schimmel auf der Erde bilden darf! Nach ein paar Tagen fangen die Pflänzchen an zu sprießen, und wenn sie etwa 7 bis 10 cm lang sind, bindest du sie zur Unterstützung an ein Holzstäbchen, z.B. einen Schaschlikspieß an. Wenn die Chilipflanze zu groß für das Aufzuchttöpfchen geworden ist, wird sie mit frischer Erde in einen größeren Topf gesetzt.
  3. Wenn es draußen warm genug ist, kannst du die Pflanze zumindest stundenweise in der Mittagszeit in die Sonne stellen, und sobald kein Nachtfrost mehr ist, können die Chilipflanzen ganz nach draußen umziehen. 
  4. Am besten gibst du ihnen den sonnigsten Platz in deinem Garten, mit ein paar Blumenbeeten in der Nähe, damit die Bienen die hoffentlich zahlreichen Blütenansätze bestäuben können und du im Spätsommer eine reiche Ernte hast!

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