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Das Wetter als Wirtschaftsfaktor

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:26
Eines ist also anhand dieser Feststellung deutlich und klar zu statuieren: Das Wetter stellt auf jeden Fall einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar.

Ob heiß oder kalt, Marketing kann sich stets aufs Wetter verlassen - nämlich dann, wenn es darum geht über Emotionen an Käufer heranzukommen. Frei nach dem Motto: Ist es zu kalt, dann locken die Socken ist es zu heiß, dann bitte her mit dem Eis! So hat jede Witterung für jeden Wirtschaftszweig seine ganz bestimmte Bedeutung. So wie Hitze und Eis für die Marketingstrategen eine hervorragende Plattform bilden, um Produkte werblich in den Fokus der Verbraucher zu rücken, so profitiert selbstverständlich die Industrie von diesen, zuvor erfolgreich in Szene gesetzten Marketingstrategien, indem sie gerade diese Produkte dann auch produziert. Eines ist also anhand dieser Feststellung deutlich und klar zu statuieren: Das Wetter stellt auf jeden Fall einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar.

Wissenswertes

Der Wirtschaftsfaktor als Wetter - auch so herum wird ein Schuh draus
Zwar sind wir noch nicht so weit in der Entwicklung fortgeschritten, dass wir auch schon das Wetter selbst machen könnten. Wenn auch einige Versuche mittels Chemikalien, die in die Wolken geschossen wurden, um einen Regenschauer zu erzeugen, bereits erste Erfolge gezeitigt haben, so ist diese Form der Wettermacherei doch eher vernachlässigbar. Allerding das kommende Wetter zu prognostizieren, auch wenn die Meteorologen bisher tendenziell nicht gerade immer richtig liegen, ist zwischenzeitlich weit mehr als Hellseherei. Und somit hat das Wetter als Wirtschaftsfaktor in der Meteorologie zweifellos eine beachtliche Bedeutung gewonnen.

Das Wetter als Wirtschaftsfaktor nicht nur für Wetterfrösche interessant
Selbstverständlich stellt die jeweilige Witterung speziell auch in unseren Breitengraden einen immensen Wirtschaftsfaktor dar. Geschuldet ist diese Tatsache den großen Schwankungen bei den Jahreszeiten. Im Winter werden Schnee-Matsch-und Eis - taugliche, griffige Pneus zum Retter in der Not, wenn sich Bremswege auf glatten Straßen enorm reduzieren. So werden im Frühling leichte Wanderbekleidung, Geranien & Co. sowie unzählige andere typische Frühlingsprodukte zum Nachfrage Faktor der Verbraucher, die das Wetter als Wirtschaftsfaktor dann ganz schnell ins passende ökonomische Licht rücken. Im Sommer dann ist es die Badebekleidung, das köstlich kühlende Eis, Klimaanlagen aller Größen und immer effektiveren Leistungsbilanzen, die das Wetter zum Motor der Wirtschaft machen. Und last but not least schützen Regenbekleidung, Schirme und Gummistiefel im Herbst, bei langen Wanderungen durch bunt verfärbte Wälder, die Verbraucher aufs aller beste. Somit hat sich das Jahres - Kaleidoskop des Wetters also auf harmonische Weise wieder geschlossen.

Windparks und Sonnenenergie - ebenfalls bedeutende Wirtschaftsfaktoren

So sind es selbstverständlich aber auch die großen Probleme durch Klimaerwärmung oder zur Neige gehender fossiler Ressourcen, welche die Menschheit in diesen bewegten Zeiten sehr berühren. Auch hierbei spielt das Wetter als Wirtschaftsfaktor eine große Rolle. Ständig weiter tauende Polkappen, immer teuer werdende Energie, Überbevölkerung unseres schönen Planeten mit unabsehbaren Folgen, dies alles sind Herausforderungen die es einerseits zu bewältigen gilt, aber andererseits eben auch einen immens großen und bedeutenden Wirtschaftsfaktor darstellen. Windräder und Solarparks sorgen für saubere und ökologisch sinnvolle Energieerzeugung, daneben wird in allen Industriebereichen versucht den CO² - Ausstoß zu reduzieren.

Die Felder sind unendlich groß, die es in Sachen Umwelt und Energie zu beackern gilt. Wollen wir also nur noch hoffen, dass das Wetter als Wirtschaftsfaktor auch künftig überwiegend nur dieser Funktion dient und nicht eines Tages zum fürchterlichen Horror Szenario führt, wie es in zahlreichen Hollywood Produktionen bereits so eindrücklich und schrecklich inszeniert wurde.

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