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Folgen der Luftverschmutzung und was man dagegen tun kann

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:23
Belastungen und Erkrankungen der Atemwege, des Herzen und psychologische Erkrankungen ergeben sich.

Die Bilanzen sind ernüchternd. Nach anfänglichen Erfolgen bei dem Abbau der Luftverschmutzung hat die Wirtschaft Mittel und Wege gefunden, die zwar ihre Wirtschaftlichkeit in konservativen marktwirtschaftlichen Regeln bewahrte, aber die Luftverschmutzung lokal wieder erhöhte und in weiten Bereichen nicht weiter abbaute. Diese Stagnation oder Rezession der Luftreinheit steht den grundsätzlichen Konzepten der Politiker entgegen. Offensichtlich haben sich die Warenwirtschaftswege nachhaltig zuungunsten der weiteren Verbesserung der Luftqualität verschoben, sodass die Frage erneute tagespolitische Aktualität besitzt.

Bitte beachten

  • Ozon ist ein nur aus Sauerstoff bestehendes Radikal mit negativer Ladung. Es ist hochreaktiv und wurde und wird zum Blondieren von Haaren verwendet. Industriell wird es als Lösemittel eingesetzt. Feinstaub ist hauptsächlich die Stoffgruppe PM10. Stickstoffdioxid ist NO2. Die Energieerzeugung setzt CO2 frei, welches die Klimaerwärmung bewirkt.
  • Sie setzt ebenfalls SO2 frei, welches ehemals das vielerorts kompensierte Waldsterben hervorrief und aktuell für neuartige Wald- und Baumerkrankungen verantwortlich sein soll.
  • Der Straßenverkehr erzeugt eine Stoffgruppe mit dem chemischen Symbol NOX. X steht für eins oder mehrere Sauerstoffatome. NOX wirkt vielfältig. Es verursacht Sauren Regen, eine Eutrophierung von Gewässern, neuartige Waldschäden und vermehrt die Ozon-Bildung. Die Tierhaltung bewirkt Sauren Regen und Eutrophierung.
  • Die Verwendung von Lösemitteln trägt zur Bildung von Ozon bei.

Lärmbelastung und die Folgen der Luftverschmutzung - Lösungsansätze

Institutionen:

  • Bedeutende Institute für die Folgen der Luftverschmutzung wie der Europäische Lungen Fond (ELF) geben als Luftverschmutzung die Gruppen Ozon, Feinstaub und Luftverschmutzung durch den Verkehr an.
  • Die gesundheitlichen Folgen der Luftverschmutzung durch Ozon sind nachlassende Konzentration, nachlassende Leistungsfähigkeit und Erkrankungen der Lunge bei langzeitigen Belastungen.
  • Experten bestätigen von Ozon einen verjüngenden Effekt, eine zu hohe Dosis bewirkt vorzeitige Alterung. Feinstaub wirkt negativ auf die Funktionen der Lungen insgesamt und greift alle Schleimhäute entzündend an.
  • Die Luftverschmutzung durch den Verkehr bewirkt chronische Husten, Verschleimung, Lungeninfektionen, Lungenkrebs, Herzerkrankungen und Herzinfarkt. Zu den physischen kommen psychische Probleme hinzu. Besondere Belastungen erfahren Milz und Leber durch Luftverschmutzung. Weitere Folge des Verkehrs sind Lärmbelastungen, die sich auf alle gesundheitlichen Aspekte negativ auswirken können.


Wirkung auf die Menschen:

  • Auf den Menschen wirken das Schwefeldioxid, SO2, das Kohlenmonoxid, CO, die Stickstoffoxide, NOx, die Feststoffe (Feinstaub, Schwebstoffe) und die Kohlenwasserstoffe gesundheitlich negativ und belastend. Ernährung und Leben sind komplexe Vorgänge. Der Einfluss dieser Stoffe kann nicht allein untersucht werden.
  • Die einfachsten Zusammenhänge zwischen Erkrankung und Ort sind ebenfalls sehr komplex und verleiten wie beim Waldsterben zu schnellen Folgerungen. Besonders bei akuten oder chronischen Erkrankungen gibt es viele Ungenauigkeiten und Wechselwirkungen.

 

Genfer Abkommen:

  • Die meisten Luftverschmutzungen sind durch das Genfer Luftreinhalteabkommen und dessen nachfolgenden Abkommen geregelt. Rauchgasentschwefelungsanlagen verringern die Luftverschmutzung durch die Energieerzeugung und reduzierter Verbrauch und optimale Abgasverwertung und - reinigung verringern die Luftverschmutzung durch den Verkehr.
  • Die CO2-Emissionen sind durch das Kyoto-Protokoll reguliert. Luftverschmutzung ist der Treibhauseffekt, die Feinstaubbelastung, die höhere UV-Strahlung, der Saure Regen, die Ozonbelastung und die Belastung mit Stickoxiden.

 

Schall und Lärm:

  • Gegen Lärm hilft ein guter Schallschutz. Wählen Sie zum Wohnen Gegenden, die Ihren Ansprüchen an die Luftqualität entsprechen. Filtern und überwachen Sie die Haus- oder Wohnungsluft vorher, sodass sie keine belastenden Konzentrationen aus der Luftverschmutzung mehr enthalten. Verringern Sie Ihre persönliche Belastung, in dem Sie sich wenig im Freien aufhalten.
  • Tragen Sie selbst zur Reinhaltung der Luft bei, in dem Sie Autos mit geregeltem Katalysator fahren, nachhaltige Heizungs- und Warmwasserkonzepte ohne Luftverschmutzung verwenden. Gehen Sie einer Tätigkeit nach, die die Luftverschmutzung wenigstens nicht erhöht oder bestenfalls vermeidet.
  • Stellen Sie Ihren persönlichen Konsum insgesamt so ein, dass die Luft sauber bleibt. Betätigen Sie sich im Rahmen Ihrer grundgesetzlichen Freiheiten für politische Regelungen, die eher eine saubere Luft herbeiführen, als die aktuell politisch entscheidenden. Beachten Sie, dass die Verschmutzung der Luft ein globales Problem ist.

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