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Folgen des Klimawandels - Furchterregende Szenarien

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:26
Die Folgen des Klimawandels sind in einigen Regionen der Erde sehr gut zu beobachten. In den letzten Jahren wurden die Gletscher in den Alpen immer weniger

Die Folgen des Klimawandels sind in einigen Regionen der Erde sehr gut zu beobachten. In den letzten Jahren wurden die Gletscher in den Alpen immer weniger und auch an den Polen werden die Eismassen geringer. In der Erdgeschichte hat es schon mehrmals klimatische Veränderungen gegeben. Besonders bekannt ist die Eiszeit, welche vor 30 Millionen Jahren die Grundlage dafür geschaffen hat, dass es an beiden Polen Gletscher gibt. Es gab auch immer wieder Epochen, wo es etwas wärmer war und große Eisberge abbrachen.

Das sollte man wissen

Durch die Folgen des Klimawandels geht dieser Prozess wesentlich schneller voran und die Wissenschaftler beobachten, große Eismassen versinken im Meer. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ein ständiger Anstieg des Meeresspiegels gemessen, was auf die globale Erderwärmung zurückzuführen ist. Ab dem Jahr 1993 geht der Anstieg wesentlich zügiger voran. 2,1 mm pro Jahr wurde der Anstieg der Weltmeere gemessen. Zuerst werden die ärmsten Staaten der Erde betroffen sein, welche in Küstennähe liegen oder flache Inseln haben. Die Industriestaaten können sich mit verschiedenen Maßnahmen schützen, doch es wird eine Menge Geld kosten. Auch in Deutschland sind die Folgen des Klimawandels zu spüren. Immer mehr Strände oder Steilküsten an der Ost- und Nordsee verschwinden einfach von der Bildfläche. Wo sich noch vor 10 Jahren die Urlauber am Strand erholen konnten, ist heute nur Wasser zu sehen.

Sehr stark hat Venedig mit dem ansteigenden Wasser zu kämpfen. Trotz intensiver Schutzmaßnahmen sagen die Experten voraus, in einigen Jahren werden große Teile der Stadt unter dem Meeresspiegel liegen. Wie schnell dieses Ereignis eintreten wird, kann niemand vorhersagen. Es spielen viele Umweltbedingungen eine Rolle, welche sich auch wechselseitig beeinflussen.

Die Wissenschaftler stellen über Hochleistungscomputer Berechnungen an, welche Folgen des Klimawandels eintreten könnten. Es werden dabei mehrere Szenarien durchgerechnet. Die Computer wurden auch mit Daten für das schlimmste Szenarium gefüttert und das Ergebnis für die Menschheit sah düster aus. Neben dem Anstieg der Wassermassen wird den Menschen unerträgliche Hitze zu schaffen machen. In einigen Landstrichen werden keine Feldfrüchte mehr wachsen und der Boden ist komplett ausgetrocknet. Da das Salzwasser einen Teil der fruchtbaren Erde vernichtet hat, werden die Anbauflächen weniger. Dieser Effekt hat zur Folge, dass die steigende Weltbevölkerung nicht mehr mit ausreichend Wasser und Lebensmittel versorgt werden kann. Ein großer Teil der Menschen wird einfach verdursten oder verhungern. Zuerst wird es die ärmsten Länder auf dem Globus treffen, doch auch die Industriestaaten werden nicht verschont bleiben.

Durch die Folgen des Klimawandels werden auch in unseren Breiten viele Mücken eine Heimat finden, welche zurzeit nur in den tropischen Ländern zu Hause sind. Gefährliche Krankheiten werden dadurch auf dem Vormarsch sein.
Dieses Ende der Menschheit können wir mit wirksamen Maßnahmen für die Umwelt aufhalten. Dabei müssen die einzelnen Länder an einem Strang ziehen und nicht nur die eigenen Vorteile im Auge haben.

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