Gummibaum hat gelbe Blätter - Was tun?

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Das Gelbwerden der Blätter des Gummibaumes kann verschiedene Ursachen haben.

Das Gelbwerden der Blätter des Gummibaumes kann verschiedene Ursachen haben. Entweder bekommt er zu wenig, oder zu viel Feuchtigkeit (Staunässe), oder er ist von Schädlingen wie etwa Spinnmilben, Thripsen oder Blattläusen befallen. Möglicherweise steht er auch zu kalt, oder zu dunkel, oder der Topf ist zu klein.

Er sollte hell bis sonnig stehen, gleichmässig feucht gehalten werden, also weder zu trocken, noch zu nass, schon gar keine Staunässe, denn das vertragen die allermeisten Zimmerpflanzen überhaupt nicht. Temperatur im Winter nicht unter 12°C, im Sommer bis 25°C. Mässig düngen. Zu hoch gewordene überalterte Pflanzen lassen sich durch Kopf- und Blattaugenstecklinge vermehren und so verjüngen.

  • Beim Umtopfen einen nicht zu großen neuen Topf wählen, zwischen dem Wurzelballen und dem Topfrand sollte nicht mehr als zwei Finger breit Platz sein.
  • Bei Wurzelschäden durch Fäulnis infolge Staunässe alle verfaulten Wurzeln entfernen, die offenen Stellen mit Holzkohlepulver desinfizieren.
  • Sehr vorsichtig angießen, erst dann wieder Wasser geben, wenn Ballen fast trocken, wenn möglich Wärme von unten geben (über einer Heizung), bis der Schaden verheilt ist.
  • Darauf achten, dass niemals Wasser im Übertopf stehen bleibt um Staunässe zu vermeiden. Überschüssiges Wasser nach dem Gießen aus dem Übertopf entfernen.
  • Einmal gelb gewordene Blätter werden nicht wieder grün, sondern fallen irgendwann ab, die Pflanze treibt aber an der Spitze oder an der Seite wieder neue Blätter aus, wenn sie sich erholt hat.
  • Schädlingsbefall lässt sich durch regelmässiges Besprühen mit kalkfreiem weichen Wasser eindämmen, da diese häufig bei zu trockener Zimmerluft auftreten, vor allem im Winter ist die Heizungsluft oft sehr trocken. Und das vertragen viele Zimmerpflanzen nicht. Auch kühlere Temperaturen im Winter (12-15°C) helfen gegen Schädlinge, zumal bei kühlerer Luft die relative Luftfeuchtigkeit höher ist, als bei 22°C Zimmertemperatur.

  • Lupe zum Untersuchen der Blätter auf Schädlinge
  • Frische Blumenerde, humos mit Landerdezusatz, Ph-Wert 6-6,8
  • Passenden Blumentopf
  • Kalkfreies Wasser
  • Weicher Lappen zum Reinigen der Blätter
  • Für die Vermehrung durch Stecklinge Anzuchterde und beheizbares Vermehrungsbeet

  1. Blätter mit der Lupe auf Schädlinge untersuchen. Bei Befall die Blätter mit kalkfreiem Wasser und einem weichen Lappe abwaschen.
  2. Bei zu trockenem Wurzelballen gründlich wässern, am besten den Topf bis über den Rand einige Stunden in Wasser stellen und vollsaugen lassen.
  3. Bei zu kleinem Topf, oder Schäden durch Staunässe den Baum umtopfen in frische Blumenerde.
  4. Bei zu dunklem oder zu kalten Stand einen geeigneten Standort wählen.
  5. Zur Vermehrung Kopf- und Blattaugenstecklinge in keimfreie Anzuchterde unter Folie stecken, an besten in einem beheizbaren Vermehrungsbeet, Anzuchttemperatur 25-30°C, Blattaustrieb bestätigt gelungenes Anwurzeln, ist das geschehen, dann eintopfen und wie oben beschrieben kultivieren.

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