Foto: Shutterstock.com

Kartoffel anbauen - Wie pflanzt man die Knolle?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Die Kartoffeln ist eine beliebte Pflanze und findet fast in jedem Speiseplan Ihren Platz.
Der Geschmack selbst angepflanzter Kartoffeln übertrifft den von gekauften um einiges. Daher lohnt es sich, eigene Kartoffeln anzupflanzen.

So baust Du Kartoffeln an

  1. Kartoffeln sind sehr empfindlich gegen Frost. Darum werden die Knollen ab Mitte März bis Ende Mai gesetzt. Die frühesten Sorten kann man bereits im Juli ernten. Spätere Sorten werden bis in den Oktober hinein geerntet.
  2. Will man Kartoffeln anbauen, braucht man auf jeden Fall ein separates Beet. Die Erde sollte mit Kompost angereichert werden und die Erde muss umgegraben werden. Es ist wichtig, dass die Erde locker ist. 
  3. Es werden dann circa 10 cm tiefe, parallele Gräben gezogen. Hier ist darauf zu achten, dass der Abstand zwischen den Furchen mindestens 30 cm ist.
  4. Die Setzkartoffel sollte nicht mehr als 3 Keime enthalten. Der Rest sollte entfernt werden. Die Keime müssen beim Einsetzen nach oben zeigen.
  5. Danach wird die Kartoffel mit Erde bedeckt. 
  6. Um das Wachstum zu beschleunigen, kann man auch die Setzkartoffeln in Töpfen vorziehen und nachher in den Garten umsetzen.
  7. Zeigen sich an der Oberfläche die ersten Triebe müssen diese mit Erde bedeckt werden, um zu verhindern, dass die Pflanze zu viel Licht abbekommt. Der Vorgang muss gegebenenfalls wiederholt werden.
  8. Es ist auch wichtig, dass das Unkraut in der Anfangsphase entfernt wird. Ist die Kartoffelpflanze erst mal groß genug, verhindert diese ganz alleine das Wachstum von Unkraut.
  9. Der Kartoffelanbau ist viel Arbeit, macht sich aber spätestens in der Erntezeit bezahlbar. Es geht nichts über eine gute, gesunde Kartoffel, direkt aus dem Garten. Außerdem kann man die Knollen problemlos monatelang lagern und somit den ganzen Winter durch leckere Kartoffeln auf den Tisch stellen.

Kommentare