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Klimawandel: Wie verändern sich die Wetterbedingungen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36

Die wichtigste Kenngröße, mit der Veränderungen beim globalen Klima gemessen werden können, ist der Klimawandelindex, auch IGBP abgekürzt. Dieser Index wird vom „International Geosphere-Biosphere Programme“ einmalig pro Jahr ermittelt. Dabei werden Faktoren wie die mittlere Temperatur, der Anteil an Kohlendioxid in der Atmosphäre sowie die Höhe des Wasserspiegels der Ozeane und die mittlere Eisbedeckung der Arktis im Sommer, in die Berechnung miteinbezogen. Hierdurch können die Tendenzen des bevorstehenden Klimawandels aufgezeit werden.

 

Wie entwickelte sich der Klimawandelindex?

Der Klimawandelindex wird seit 1980 errechnet. Bisher mussten mit wenigen Ausnahmen alljährliche Steigerungen des Risikos für Klimaveränderungen festgestellt werden. Diese Ausnahmen finden sich in den Jahren 1982, 1985 sowie 1992 und 1996. Die in diesen Jahren festgestellten Risikominderungen sind nicht den Bemühungen des Menschen um den Schutz der Umwelt und des Klimas zu verdanken. Ursache waren vielmehr größere Vulkanausbrüche, da hierbei in die Atmosphäre geschleuderte Asche- und Gasmengen, die Menge an wärmender Sonnenstrahlung, die bis auf den Boden gelangen kann deutlich reduzieren. Dadurch waren in diesen Jahren die auf der Erde gemessenen mittleren Temperaturen deutlich niedriger als sonst. Die Abkühlung ist bei Wasser mit einer Verkleinerung des Volumens verbunden, was auch eine Stabilisierung oder einen Rückgang der Höhe des Wasserspiegels an den Weltmeeren bewirkt hat. Die letzten Höchstwerte wurden beim Klimawandelindex in den Jahren 2005 und 2007 gemessen. Die verstärkte Nutzung der erneuerbaren und abgasfreien Energien leistet einen wichtigen Beitrag, die Gefahren für eine Änderung des globalen Klimas deutlich zu reduzieren.

Das Wetter der Zukunft?

Die globale Erwärmung sorgt dafür, dass in der Atmosphäre immer mehr Energie enthalten ist. Damit steigt das Risiko der Bildung von Unwettern. Auch die Hitzewelle 2003 in Europa  wird bereits der globalen Erderwärmung zugeschrieben. Allerdings zählt eine solche Omegalage zu den natürlich auftretenden Wetterphänomenen, die durch die Anordnung der Hoch- und Tiefdruckgebiete jederzeit auftreten kann. Durch die unterschiedlichen Rotationsrichtungen der einzelnen Systeme, bleibt bei einer Omegalage das Hochdruckgebiet sehr lagestabil. Außerdem werden einige Anzeichen für einen Klimawandel durch die Intensität des Sonnenwinds verursacht. Maßgeblich ist dafür der so genannte Sonnenfleckenzyklus. Dieser wiederum beeinflusst unmittelbar die Bildung des Treibhausgases Ozon, sowie die Wolkenbildung in der Atmosphäre.

Langfristige Veränderungen kaum berechenbar

Wie sich das Wetter der Zukunft gestaltet, hängt auch direkt von den Veränderungen des globalen Förderbands in den Ozeanen ab. Hier spielen vor allem die Faktoren Wassertemperatur und Salzgehalt eine wichtige Rolle. Eine konkrete Aussage zum wirklichen Wetter der Zukunft, kann heute nicht einmal das beste Klimamodell liefern. Zwar kennen die Wissenschaftler die Zyklen der Sonne und auch des globalen Förderbands, aber noch sind nicht alle Zusammenhänge komplett erforscht worden. So lange das nicht geschehen ist, wird man sich weiterhin mit kurzfristigen Wettervorhersagen begnügen müssen.

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