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Koniferen schneiden? - So wird's gemacht

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:54
Eigentlich sehen Koniferen am allerbesten aus, wenn man sie wachsen lässt...

Eigentlich sehen Koniferen am allerbesten aus, wenn man sie wachsen lässt, wie sie wollen. Es gibt ja alle möglichen Sorten von Koniferen und man kann sich leicht eine davon aussuchen, die für den gewünschten Standort paßt und zum Beispiel nur langsam wächst. Eine Konifere, die zum hohen schlanken Baum heranwächst, sollte möglichst nicht zur Heckenpflanzung benutzt werden. Damit erspart man sich nicht nur viel Arbeit sondern verhindert auch häßliche Heckenformen. Einzeln oder als Gruppe gepflanzt sind solche Koniferen aber ein schöner Blickfang.

  1. Wenn eine Konifere trotzdem verschnitten werden muss, sollte bedacht werden, dass sie an den beschnittenen Stellen nicht wieder austreibt. 
  2. Wenn die Spitze abgeschnitten wird, bleibt die Konifere flach, kahle Stellen begrünen sich nicht wieder und bleiben sichtbar. 
  3. Nur einige wenige Koniferenarten wie Eibe und Kiefer nehmen den Schnitt nicht übel und treiben kräftig wieder aus. 
  4. Das ist zum Beispiel auch ein Grund, warum sich aus Eiben (Taxus ) komplizierte Pflanzenformen schneiden lassen. 
  5. Bei Heckenpflanzung von Koniferen sollten im Frühjahr und im Herbst die Spitzen leicht gestutzt werden. 
  6. Damit lässt sich zu schnelles Wachsen verhindern, ohne das man kahle Stellen sieht. Nach dem Schnitt muss kräftig gegossen und gedüngt werden. 
  7. Alte Koniferen lassen sich in der Regel gar nicht mehr verschneiden, weil sie innen vollkommen braun und kahl aussehen. Dann hilft nur noch eine Neupflanzung.

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