Foto: Shutterstock.com

Kräuterspirale im Garten anlegen? - So wird's gemacht

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:56
Um eine Kräuterspirale im eigenen Garten zu bauen, muss man kein Experte sein.

Um eine Kräuterspirale im eigenen Garten zu bauen, muss man kein Experte für Landschaftsgestaltung sein. Einige leicht zu beschaffende Materialien genügen, um ein dekoratives Kräuterbeet anzulegen und sich rund ums Jahr eigene Kräuter zu ziehen.

  • Um eine Kräuterschnecke zu errichten, sollte genügend Platz vorhanden sein. Auch eine kleinere Version sollte den Pflanzen genügend Raum bieten und eine großzügige Bepflanzung erlauben. Am besten eignet sich ein sonniger Platz in einer stillen Gartenecke.

  • Kies oder Schotter zur Drainage und Verfüllung
  • flache Steine, z.B. unbearbeitetes Juragestein oder Hartgneis
  • Erde
  • Kräutersamen oder Topfkräuter zur Bepflanzung
  • Hammer, Schaufel, Schubkarren

  1. Der vorgesehene Standort wird in der gewünschten Größe kreisförmig abgesteckt. Die oberste Erdschicht wird in einer Tiefe von ca. 30 Zentimetern abgetragen und anschließend mit Kies aufgefüllt.
  2. Nun wird die äußere Mauer errichtet. Die Steine sind in Trockenmauerbauart überlappend zu setzen, wobei kleine Splitter oder Tonscherben zur Festigung in die Fugen geschoben werden. Das Fundament der Mauer bildet eine schneckenförmige Spirale, die sich nach innen erhöht.
  3. Sobald die äußere Mauer fertig gestellt ist, wird mit Kies bzw. Schotter nachgefüllt, um ein Einstürzen zu verhindern. Die Verfüllung sollte ca. 20 Zentimeter unter die angrenzende Mauer reichen; der Rest wird nach Fertigstellung mit Erde aufgefüllt. Die innere Mauer wird auf dem Füllmaterial errichtet.
  4. Steht die Kräuterspirale, wird die Erdschicht eingefüllt. Spezielle Kräutererde kann im Fachgeschäft erstanden werden; es eignet sich aber auch jede nicht zu nährstoffreiche Gartenerde.

Kommentare