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Moderne Möglichkeiten zur Grundstücksbegrenzung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Die meisten Menschen nutzen dafür immer noch den klassischen Gartenzaun.

Die Begrenzung des Eigentums hat vor allem in der westlichen Gesellschaft lange Tradition und so ist es spätestens seit der Trennung von Privatheit und Öffentlichkeit so, dass ein wichtiger Teil des Alltags ins private Eigenheim verlagert wurde. Hier wird bei fast jedem Haus eine Abgrenzung, egal welcher Art, zum Nachbarhaus gezogen. Einen großen Einflussfaktor auf das Abgrenzungsbedürfnis der Bevölkerung, stellt das in den letzten Jahren stark gestiegene Sicherheitsbedürfnis dieser dar, sowie überdies der Wunsch nach Abschirmung vor neugierigen Blicken.

 

Jeder der ein Grundstück, ein Haus oder einen Garten besitzt, steht also auf kurz oder lang vor der Aufgabe, dieses nach außen hin zu begrenzen. Die Abgrenzung des Eigentums muss dabei aber heutzutage schon einigen mehr Ansprüchen genügen, so soll sie nicht mehr bloß als die, das Grundstück schmückende Grenzlinie dienen, sondern sie muss auch als Lärm-, Wetter- und Sichtschutz dienen.

 

Die meisten Menschen nutzen dafür immer noch den klassischen Gartenzaun, der jedoch oftmals mit einer Bepflanzung ergänzt werden oder gar durch eine moderne Mauer o.ä. ersetzt werden kann.

 

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Einige Hinweise und Ideen:

  • Wenn es Kinder im Haushalt gibt, in dem ein Zaun angelegt wird, dann gilt Vorsicht. Es sollte darauf geachtet werden, dass sich die Kinder nicht an spitzen Enden des Zaunes o.ä. verletzen.
  • Eine schöne Idee für die Errichtung einer Gartenmauer ist es auch, sich mit der Familie oder dem Partner darin zu verewigen. Die Handabdrücke mit den Initialen oder ähnliches, erfreuen einen bestimmt über die Jahre und bleibt das Haus in generationenübergreifendem Familienbesitz, kann das zu einer netten Familientradition werden.
  • Bei der Heckenvariante ist zu bedenken, dass diese eine gewisse Wachstumszeit benötigt. Es wird einige Jahre dauern, bis eine blickdichte, große Hecke entstehen kann.
  • Die finanziellen Unterschiede zwischen den drei angeführten Varianten sind nicht allzugroß. Eine klassische Mauer kann hierbei eine kostengünstige und nachhaltige Variante darstellen, sofern man sie selbst mauert. Lässt man sie mauern und möchte vielleicht ein bestimmtes Design oder einen bestimmten Stein haben, befindet sich auch diese Begrenzungsart in der ungefähr selben Preisklasse wie moderner Zaun und Hecke.

Der klassische Zaun:

Zäune sind meist aus Holz, Metall oder Kunststoff angefertigt. Generell bestehen bei der Errichtung eines Zaunes gesetzliche Vorschriften und Richtlinien, die auch am privaten Grundstück eingehalten werden müssen.

 

Beim Einzäunen des Grundstückes ist es außerdem sehr wichtig, mögliche weitere Einschränkungen wie, einen Weg mit Gewohnheitsrecht am Grundstück oder eventuelle Straßenbegrenzungen etc. zu berücksichtigen. Besonders beliebt sind die altbewehrten Holzzäune, die zu vielen Häusern sehr gut passen. Aber auch moderne Kunststoffzäune sind im Kommen und können heutzutage bereits mit der antiken Optik eines alten, romantischen Stahlzaunes versehen werden, wenn gewünscht.

 

Mittlerweile können auch fast alle Zaunarten mit einem Sichtschutzfaktor bestellt werden. Die Metall-Variante des Gartenzaunes punktet vor allem durch ihre Wetterbeständigkeit, ebenso wie der Zaun aus Kunststoff (Aluminium oder PVC etc.). Ein  wichtiger Vorteil eines modernen Gartenzaunes ist auch die Möglichkeit ihn zu transportieren, das heißt, zieht man um oder entscheidet sich seinen Besitz ganz zu verkaufen, kann man diesen sogar mitnehmen.

 

 

Die Gartenmauer:

Ein weiterer Klassiker, der je nach Bedarf und Design rustikales, mediterranes oder klassisches Flair ausstrahlt, ist die Gartenmauer. Hier sind dem modernen Design keine Grenzen gesetzt.

 

Von der Sandsteinmauer, bis hin zum klassischen Stein oder Beton, jede Mauer hat ihre Vor-und Nachteile. Besonders bei Steinmauern ist es wichtig für eine Imprägnierung der Mauer durch Nano-Technik vorzunehmen, die Regen und Schmutz für einen mehrjährigen Zeitraum vom Gestein abperlen lassen und der Mauer so einen ausgewogenen Schutz bieten.

 

Eine besonders hübsche Variante ist die Kombination der Gartenmauer mit einer Bepflanzung, also einer Hecke aus Efeu oder ähnlichem. Diese Optik sieht nicht nur romantisch aus, sondern stellt auch eine sehr natürliche Version der Grundstücksbegrenzung dar, die jedoch nicht transportabel ist (im Gegensatz zum modernen Gartenzaun).

 

 

Natürliche Begrenzung: Hecke & Co

Eine natürliche Grundstücksbegrenzung in Form einer Hecke oder von Sträuchern etc. ist immer mehr im Kommen. Besonders einem modernen, reduzierten Hausdesign kann diese Art der Abgrenzung sehr entgegen kommen.

 

Die besten Heckenpflanzen sind hierbei: Koniferen, Hainbuche, Blutberberitze, Lebensbaum Thuja und der Feuerdorn. Natürliche Hecken können dabei auch als Sicherheitshecken gebraucht werden, da verschiedene Pflanzen äußerst stechen oder kratzen können, was von der Katze bis hin zum Eindringling, fast jeden abschirmen kann.

 

 

Wofür man sich auch entscheidet, die Möglichkeiten sein Grundstück zu begrenzen sind heutzutage vielseitig. Man muss sich bloß noch für die individuell am besten passende Variante entscheiden.

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