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Müllinsel im Pazfik - Ein Umweltproblem?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:29
Im Pazifik untersucht man derzeit eine riesengroße Müllinsel.
Die Ansammlung von Plastikmüll wäre puncto Fläche eines der größten Länder der Welt. Ist das nun ein Umweltproblem? Experten sprechen sogar von einer Umweltkatastrophe! Trotz der damals schon imposanten Größe wurde die Müllinsel in den 90er-Jahren rein durch Zufall entdeckt. In diesem Beitrag soll die Sachlage skizziert werden und die wichtigsten Facts zum Umweltproblem der Müllinseln im Pazifik geboten werden.

Die Müllinsel im Pazifik

  • Verantwortlich für die Müllansammlung ist eine riesige Meerströmung im Pazfifik.
  • Die große Müllinsel ist zwischen Hawaii und Asien zu finden.
  • Es gibt ca. 140 Millionen Tonnen Müll in den Weltmeeren. In den deren Strudeln werden diese langsam ins Zentrum verfrachtet und sammeln sich dort.
  • Die Müllansammlung gibt es nicht nur an der Meeresoberfläche. Der Großteil sinkt an die Meeresoberfläche.
  • Ein interessanter Film mit genau dieser Thematik ist Addicted to Plastic (2008).
  • Infos zum Konzept der Mülltrennung gibt es hier.

Warum ist die Müllansammlung ein Problem?

  • Winzige Plastik-Partikel werden von Fischen und anderen Meeresorganismen verzehrt und gelangen somit in die Nahrungskette.
  • Eine Veränderung des Erbguts könnte die Wahrscheinlichkeit von Krebserkrankungen deutlich vergünstigen.
  • Es handelt sich also nicht nur um ein Umweltproblem, sondern auch um ein Medizinisches.
  • Außerdem wird das Ökosystem Meer nachhaltig beeinträchtigt.


Was wird dagegen gemacht?

  • Zunächst einmal wäre ein absolutes Verbot von Hausmüll-Ablagerungen in den Meeren anzuraten.
  • Viele unterschiedliche Projekte widmen sich der Abarbeitung der Müllberge. 
  • Die UNESCO will dagegen ein Zeichen setzen. Als PR-Gag hat man versucht, die riesige Müllinsel unter dem Namen "Garbage Patch" als eigenen Staat auszurufen. Das soll für mediale und somit öffentliche Aufmerksamkeit sorgen.
  • Wissenschaftler kümmern sich darum, sauberere und umweltschonendere Materialien zu entwickeln.

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