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Mythos Klimawandel? - Das ist dran

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:26
Ausgangspunkt des Mythos Klimawandel ist eine Klimakurve, die 1998 veröffentlicht wurde und die Entwicklung des Klimas in den letzten 1000 Jahren darstellt.

Ausgangspunkt des Mythos Klimawandel ist eine Klimakurve, die 1998 veröffentlicht wurde und die Entwicklung des Klimas in den letzten 1000 Jahren darstellt. Danach gab es vom Mittelalter bis zum Ende des 18. Jahrhunderts keine nennenswerten Schwankungen. Mit dem 19. Jahrhundert steigt die Durchschnittstemperatur langsam an und entwickelt sich schließlich im 20. Jahrhundert drastisch. Danach gelten die 1990iger Jahre in der Nordhemisphäre als das bis dahin wärmste Jahrzehnt. Das sind die Fakten, anhand der sich der Mythos Klimawandel etablierte.

  • Mythos hin oder her: Umweltschutz und die Reduzierung des Co2-Ausstoßes sind auch ohne drohenden Weltuntergang sinnvoll.

Der Klimawandel - Analyse der Fakten

Analysen wir die Faktenlage: Richtig ist, dass es zweifellos wärmer geworden ist. Aber auf die Frage nach den Ursachen gibt noch keine wissenschaftlich belegte Antwort. Nur etwa ein Drittel der in Deutschland befragten Klimaforscher, hält dieses Kurvenmodell für annähernd valide. Die Mehrheit zweifelt an der tatsächlichen Aussagekraft. So hat es immer schon Temperaturschwankungen im Weltklima gegeben. Beispielsweise belegen Quellen und geologische Befunde, dass es bereits im Mittelalter Wärmeperioden gegeben hat, wohingegen im 14. Jahrhundert eine "keine Eiszeit" ausgemacht wurde.

Im Mythos Klimawandel sind Berechnungen entstanden, die eine Klimaerwärmung um bis zu 6,4 Grad Celsius für das Jahr 2100 vorhersagen. Käme es zu dieser globalen Erwärmung, wären die Folgen unzweifelhaft dramatisch. Die Szenarien dazu sind hinreichend publiziert worden. Allerdings glaubt nur eine Minderheit der deutschen Klimaforscher daran, dass heute schon die wissenschaftlichen Voraussetzungen vorliegen, um das Klima tatsächlich sicher für die Zukunft berechnen zu können. Ihre Kritik richtet sich dabei auf eine in ihren Augen noch nicht valide Datenbasis, zu kurze Betrachtungsräume und noch nicht voll entwickelte Analysemethoden.

Klimawandel ist aus erdgeschichtlicher Betrachtung nicht ungewöhnliches. Sonnenaktivitäten, die Kontinentaldrift oder einfach Vulkanismus haben das Klima der Erde in den letzten 4,5 Milliarden Jahren beeinflusst. In der jüngsten Vergangenheit ist der Mensch hinzugekommen, der den Ausstoß von Treibhausgasen, wie Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid, Methan und Ozon in die Atmosphäre durch Viehzucht und Industrie erhöht hat. Den damit verbunden Treibhauseffekt nimmt der Mythos Klimawandel als Hauptursache des behaupteten Klimawandels an und sieht im Menschen den Hauptverursacher. Richtig ist, dass auch die menschliche Zivilisation Treibhausgase freisetzt. Deren Rolle bei der Verursachung eines möglichen Klimawandels wird aber wissenschaftlich kontrovers diskutiert. Es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass der Faktor Mensch bei der Entstehung eines Klimawandels deutlich überschätzt wird.

Der Mythos Klimawandel wird als Rechtfertigung für politische Entscheidungen herangezogen. Die Idee des Klimawandels wird parteiübergreifend als absolut gesetzt. Der Mythos Klimawandel hat bereits Züge einer Ersatzreligion angenommen, was sich an der ausgeprägten Kritikfeindlichkeit der Anhänger ablesen lässt. Vertraut wird nur den wissenschaftlichen Meinungen, die von den selbst ins Leben gerufenen Klimaforschungsinstituten publiziert werden. Das Problem dabei ist nur, welches Institut, das gegründet wurde, um den Klimawandel zu erforschen, würde die eigene Existenzgrundlage in Zweifel ziehen?

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