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Rosmarin trocknen? - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:20
Rosmarin ist ein Heilkraut und gleichzeitig gehört er zu den Küchenkräutern.

Rosmarin ist ein Heilkraut und gleichzeitig gehört er zu den Küchenkräutern, man kann ihn trocknen und für untschiedliche Zwecke verwenden. Er wird besonders in der mediterranen Küche häufig verwendet und ist ein sehr würziges und geschmacklich intensives Gewürz. Seine Heimat ist der gesamte Mittelmeerraum, wo er als bis zu zwei Meter hoher, blau blühender Strauch wild aber auch in den Gärten wächst. In seinen schmalen, Nadel artigen ledrigen Blättchen sind ätherische Öle sowie Gerbstoffe und Bitterstoffe enthalten, die seinen pikanten Geschmack und auch seine heilsamen Wirkungen ausmachen. In unseren Breiten ist der Rosmarin nicht winterhart, trotzdem haben ihn viele Hobbygärtner im Garten, oder in Töpfen auf der Terrasse, dem Balkon oder dem Fensterbrett. Im Winter muss er aber ins Haus oder zumindest dick eingepackt werden.

Wichtige Hinweise

  • Bei der Verwendung als Würzmittel, ist es am besten, den Rosmarin zu trocknen. Dann ist er haltbarer und auch intensiver im Geruch und Geschmack als grüner.
  • Willst Du Rosmarin trocknen, gibt es im Grunde zwei Möglichkeiten- die Lufttrocknung und das Rosmarin trocknen im Backofen.
  • Um Rosmarin-Zweiglein an der Luft zu trocknen, braucht man über längere Zeit gleichbleibend warme Luft über 20 Grad Celsius und keine direkte Sonneneinstrahlung.
  • Deshalb funktioniert die Lufttrocknung bei uns höchstens im Hochsommer.
  • Außerhalb dieser Zeit ist es besser, den Backofen zu benutzen, um den Rosmarin zu trocknen.
  • Dazu solltest Du den Rost oder ein Backblech mit Backpapier belegen und die möglichst nicht feuchten Rosmarin-Zweige darauf locker verteilen.
  • Danach wird der Backofen auf 40 Grad Umluft oder 50 Grad Ober-und Unterhitze eingestellt und der Rosmarin in ungefähr 1 Stunde getrocknet.
  • Anschließend sollten die Blätter abgestreift werden. Manche Köche lassen auch die Zweige ganz, für bestimmte Gerichte ist das von Vorteil, weil Du ganze Rosmarin- Zweige nach der Zubereitung besser wieder aus der Speise entfernen kannst.
  • Wem die etwas kratzigen Blättchen (Nadeln) stören, der kann sie auch in der Gewürzmühle oder einer zweckentfremdeten Kaffeemühle zermahlen.
  • Zu allen italienischen Gerichten, zu Lamm, Geflügel, Fisch, aber auch zu Tomaten und Käse passt Rosmarin wunderbar.
  • Ein besonderer Genuss sind auch Rosmarin-Kartoffeln mit einem Schuss gutem Olivenöl.

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