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Schneerosen - Was gibt es über diese Blume zu wissen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:19
Die Schneerose ist eine immergrüne Pflanze, und wird als Zierpflanze verwendet.

Schneerosen werden auch als Gartenzierpflanze verwendet. Dort gehören sie zu den sogenannten Frühblühern, denn von November bis oft in den Mai hinein zeigt sie ihre Blütenpracht. Die Blüten sind Weiß, Gelb und zum Teil auch leicht rötlich gefärbt. Sollen die Blumen im Garten kultiviert werden, dann brauchen sie einen kalkheitigen Boden, der weder zu nass, noch zu trocken sein darf. Am besten eignen sich halbschattige Stellen unter den Bäumen, die die Schneerose im Sommer vor zu viel Hitze und vor zu großer Sonneneinstrahlung schützen.

  • Halbschattiger Platz
  • Kalk
  • Mäßig Feuchtigkeit
  • Pflanzkübel und Pflanzschalen

Schneerosen pflanzen

Allgemeines Wissen über die Schneerose

  • Schneerosen sind auch als Christrosen bekannt. Die Blumen gehören zu den Hahnenfußgewächsen, und kommen überwiegend in den Alpenregionen vor. Aber auch in Österreich und in Bayern ist sie häufig zu finden. Bevorzugt wächst die Schneerose an buschigen Hängen und in Wäldern. 
  • Laut Bundeartenschutzverordnung stehen Schneerosen auf der roten Liste und sind somit als gefährdet eingestuft. Besonders gefährdet ist die Pflanze dadurch, dass sie ausgegraben und vom normalen Wuchsort entfernt wird. Zudem ist sie stark giftig, denn sie enthält Saponine und Helleborin, das sich besonders auf die Funktion des Herzens negativ auswirken kann. Wer sich an der Pflanze vergiftet, der wird Symptome wie Schwindel, Durchfall, Übelkeit und eventuell sogar einen Kollaps erleiden.

 

Schneerosen im Garten oder am Balkon

  • Möchten Sie sich lieber einen Topfgarten anlegen, oder Schneerosen auch als Frühblüher auf dem Balkon haben, dann eignet sich das Anpflanzen in passenden Schalen und Kübeln sehr gut. Mischen Sie dazu normale Blumenerde mit etwas Gartenerde, und geben Sie anschließend etwas Kalk dazu. Nutzen Sie möglichst breite Pflanzschalen, und setzen Sie die Schneerosen mit maximal drei Pflanzen in eine Schale.
  • Sollten Sie an Ihren Schneerosen schwarzbraune Flecken erkennen, dann hat die Blume sehr wahrscheinlich die sogenannte Schwarzfleckenkrankheit, die durch einen Pilzbefall entsteht. Stellen Sie die Blume dann getrennt von den anderen Pflanzen hin, und entfernen Sie unbedingt alle befallenen Blätter. Haben Sie das gemacht, dann geben Sie nochmals ausreichend Kalk auf die Erde, und kontrollieren mindestens jeden zweiten Tag den Blattwuchs.
  • Schneerosen lassen sich auch zusammen mit anderen Frühblühern gut kombinieren, und sind eine ideale Ergänzung für ein schönes Staudenbeet, oder für einen kleinen Topfgarten auf dem Balkon und der Terrasse. Setzen Sie dann schöne farbliche Kontraste, und pflanzen Sie Krokusse und auch bunte Tulpenzwiebeln mit an, wenn es auch bei Ihnen schon im Frühling bunt blühen soll,
  • Da die Schneerose giftig ist, sollte man bei allen anfallenden Arbeiten immer Handschuhe zum Schutz tragen. Das gilt sowohl für das Einsetzen der Blume, als auch für den Schnitt.

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