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Steinpilze sammeln? - Das solltest Du beachten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:06
In Pilzjahren wachsen viele Steinpilze in unseren Wäldern.
Man findet sie von Juli bis Oktober in Nadelwäldern mit Kiefern und Fichten. Die Pilze treten einzeln auf, sind aber oft auch in lockeren Gruppen zu finden. Mit Steinpilzen lassen sich auch leckere Gerichte zaubern.

  • Sammeln solltest Du den Steinpilz nur, wenn Du ihn sicher bestimmen kannst.
  • Eine Verwechslungsgefahr besteht zum Beispiel mit dem sehr bittereren Gallenröhrling, der auf dem Stiel allerdings ein netzartiges Muster trägt.
  • Bei der Bestimmung können Dir Bücher helfen.
  • Im Zweifel ist eine Pilzberatungsstelle aufzusuchen.
  • Außerdem solltest Du Dich im Waldgebiet auskennen, damit Du Dich nicht verläufst.

  • ein kleines Messer oder ein Taschenmesser
  • einen Korb oder eine luftdurchlässige Baumwolltasche
  • Pilzführer

So sammelst Du Pilze wie ein Experte

  1. Das Pilzwachstum ist stark vom Wetter abhängig. 
  2. Während Trockenperioden wirst Du kaum Pilze finden. 
  3. In einer dem Regen anschließenden Schönwetterperiode sind die Chancen am größten.
  4. Bereite Dich gut auf den Waldspaziergang vor. Trage geeignete Kleidung, die Dich auch vor Zecken schützt, und festes Schuhwerk.
  5. Solltest Du planen, länger unterwegs zu sein, nimm etwas zu essen und zu trinken mit.
  6. Gehe aufmerksam durch den Wald und betrachte dabei den Boden genau.
  7. Irgendwann wirst Du Pilze und auch Steinpilze entdecken.
  8. Alte und stark beschädigte Pilze solltest Du stehen lassen.
  9. Schöne Exemplare schneidest Du am Stiel direkt über dem Boden ab.
  10. So bleibt das unterirdische Rhizom, das Voraussetzung für ein weiteres Pilzwachstum ist, erhalten.
  11. Wenn Du den Pilz von grobem Schmutz und madigen Stellen befreit hast, kannst Du ihn in Deinen Korb oder den Stoffbeutel legen.
  12. Denke daran, nur so viele Pilze zu sammeln, wie Du verarbeiten kannst.

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