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Unkrautvernichter - Wissenswertes?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:23
Unkrautvernichter sorgt dafür, dass das Unkraut nicht mehr so schnell nachwachsen kann.

Unkrautvernichter gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen im Handel zu kaufen. Der überwiegende Teil dieser Mittel wirkt auf chemischer Basis. Aber auch biologische Unkrautvernichter sind erhältlich.

Unkrautvernichter

Die Wirkung von Unkrautvernichtern

  • Unkrautvernichter vernichten nicht das gesamte Unkraut. Der obere Teil der Pflanze wird zerstört, und auch die Wurzel wird beeinträchtigt. Dadurch ist das Unkraut nach ein bis zwei Tagen an der Oberfläche verschwunden, und wächst durch die zerstörte Wurzel nicht mehr so schnell nach.
  • Leider beschränkt sich die Wirkung dieser Mittel aber nicht nur auf das Unkraut. Die gleiche vernichtende Wirkung zeigen die Mittel auch bei anderen Blumen und Pflanzen. Daher gibt es diese Mittel in verschiedenen Darreichungsformen wie Pulver, Granulat oder auch in flüssigem Zustand.
  • Je nachdem, wo Sie das Pflanzenmittel einsetzen, und wie groß die damit zu behandelnde Fläche ist, können Sie sich das beste Mittel aussuchen, und so möglichst andere Pflanzen schützen. Dabei sollten Sie sich aber unbedingt an die Angaben auf der Verpackung halten. Zudem ist die Anwendung dieser Mittel auf öffentlichen und gepflasterten Stellen verboten.

Biologische Mittel gegen Unkraut

  • Im Handel bekommen Sie nicht nur chemische Unkrautmittel, sondern auch biologische Unkrautvernichter. Diese sind zwar auch nicht ganz ungefährlich und haben ebenfalls eine Wirkung auf die Umwelt, sind aber ohne starke chemische Zusätze.
  • Wenn Sie Haustiere halten, und sich diese ebenfalls im Garten oder im Freien aufhalten, dann sollten Sie beim Einsatz von Unkrautvernichtern sehr vorsichtig sein. Werden die Inhaltsstoffe von den Tieren oral aufgenommen, kann es zu Vergiftungen kommen.

Hausmittel gegen Unkraut

  • Natürlich können Sie auch Hausmittel als Unkrautvernichter einsetzen. Aber auch bei diesen sollten Sie daran denken, dass die Verwendung, obwohl es um normale Lebensmittel geht, auf öffentlichen Flächen verboten ist. Alle Stoffe, die Sie auf das Erdreich aufbringen, gelangen automatisch auch ins Grundwasser, weswegen diese Verordnung allgemein gültig ist.
  • Als Hausmittel eignen sich Essig oder Salz. Beide Mittel können Sie mit Wasser verdünnen, und so ganz einfach als Unkrautvernichter verwenden, wenn Sie die Mischung als Gießwasser benutzen. In Ihrem Garten, oder auch auf Ihrer Wiese, dürfen Sie alle Mittel, egal ob chemisch, biologisch oder aus Hausmitteln hergestellt, verwenden.
  • Wenn Sie allerdings die Garagenauffahrt, oder den Gehweg vom Unkraut befreien möchten, ist hier der Einsatz von Unkrautvernichtern wieder verboten, da es sich um öffentlich zugängliche Stellen handelt.
  • Bei wenig Unkraut kann es schon helfen, wenn Sie dieses in der prallen Sonne nass machen. Durch die starke Sonneneinstrahlung, in Verbindung mit dem Wasser, verbrennt das Unkraut, und wird am nächsten Tag welk und braun aussehen, dann können Sie es einfach abkratzen, und haben so ohne chemische Zusatzstoffe alles entfernt.
  • Es kann auch helfen, wenn sie sich etwas mehr Zeit nehmen und versuchen, das Unkraut immer wieder samt seiner Wurzel zu entfernen. Wenn Ihnen das oft genug gelingt, wird es auch später nicht mehr nachwachsen können.

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