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Was tun gegen Maulwurfshügel im Garten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
In unseren heimischen Gärten tummeln sich vielerlei Tiere, die nicht immer willkommen sind.
Der Maulwurf gehört dabei sicher zu den weniger beliebten Gästen. Zwar schädigt er dem Garten nicht direkt, indem er Pflanzen anfrisst oder die Ernte beschädigt, aber er schafft es immer wieder, das makellose Bild des Rasens zu ruinieren. Schlägt man sich als Gärtner mit einem Maulwurf herum, sind es die braunen Maulwurfshügel, die den meisten Ärger verbreiten.

  • Der Maulwurf gehört zu den geschützten Arten und darf deswegen auf keinen Fall getötet wird. Wer eines der kleinen Tierchen auf dem Gewissen hat, verstößt gegen das Gesetz und macht sich deswegen strafbar. Da man ihn nicht töten kann, muss man ihn also vertreiben.
  • Maulwürfe sind sehr sensible Tiere, die die kleinsten Veränderungen in ihrer Umgebung wahrnehmen. Diese Tatsache kann man sich zum Vorteil machen, wenn man die Tiere bekämpfen will.

  • übelriechende Lebensmittel- und Getränkereste wie Alkohol oder Knoblauch
  • Holzpflöcke
  • kleine Windräder

  1. Der Maulwurf hat eine sehr feine Nase, die üble Gerüche nicht mag. Um das Tier loszuwerden, kann man leere Schnaps-, Sekt- oder Weinflaschen verkehrt herum in die Maulwurfshügel stecken. 
  2. Eine andere Variante der "Geruchsvertreibung" ist die Verwendung von geruchsintensiven Lebensmitteln wie Holunder oder Knoblauch. Dieser Trick eignet sich vor allem, wenn man keine Alkoholflaschen in seinem Garten haben will.
  3. Neben der Geruchsempfindlichkeit zeichnet sich der Maulwurf auch durch ein sensibles Gehör aus. Um das kleine Tier zu vertreiben, muss man einfach einen Holzpfahl in den Maulwurfshügel rammen und mehrmals am Tag kräftig dagegen schlagen. Durch die Schwingungen fühlt sich der Maulwurf bedrängt und unwohl und verlässt den Garten.
  4. Wer keine Zeit hat oder einfach zu faul ist, mehrmals am Tag gegen den Pfahl zu schlagen, der kann auch einfach ein kleines Windrad in die Erde stecken. Der Wind übernimmt dann die Arbeit der Schwingungsübertragung.
  5. Befolgt man diese Tipps, ist man den ungebetenen Gartengast sicherlich schnell los. Man sollte aber bedenken, dass Maulwürfe uns auch behilflich sind, weil sie Schnecken und Engerlinge fressen. Außerdem lockern die passionierten Gängegraber den Boden des Gartens auf.

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