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Was verursacht den Klimawandel wirklich?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:26
Die derzeitige globale Wetterlage lässt einen ab und an rätseln und man fragt sich,was verursacht den Klimawandel wirklich?
Im Internet oder im TV sieht man immer wieder Berichte über Umweltkatastrophen, etwa aus Afrika, wo Hunderttausende Menschen hungern, weil extreme Trockenheit ganze Ernten und Tierbestände vernichtet hat. Liegen die Ursachen dafür in der globalen Klimaveränderung? Und das Jahrhunderthochwasser in Deutschland und der Tschechischen Republik im Juni 2013. Steckte hinter den Schäden in zweistelliger Milliardenhöhe auch das gewandelte Klima?

Wichtige Facts

Klimawandel – Was ist damit eigentlich gemeint?
Ganz allgemein versteht man darunter einen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur, verursacht durch das sogenannte Treibhausgas Kohlendioxid (CO²), das wiederum durch die massive Verbrennung fossiler Brennstoffe (z. B. Kohle, Öl) in Industrie, Haushalten und Verkehr in die Atmosphäre geblasen wird. Die Auswirkungen sind global zu beobachten, etwa die Gletscherschmelze an den Polkappen, die Zunahme von Starkregen usw.

Der Klimawandel – Ist er wirklich so entscheidend?
Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, wo und wie man auf unserem Globus lebt. Für die Mehrzahl der Europäer sind globale Klimaveränderung und ihre Ursachen ein wissenschaftliches Faktum. Bei der Ursachenbekämpfung gehen die Staaten allerdings unterschiedliche Wege. In Österreich wird vor allem auf die Wasserkraft gesetzt, Deutschland präferiert die Wind- und Solarenergie. Ganz anders in Frankreich: Dort bildet Atomstrom weiterhin das Rückgrat bei der CO²-freien Energieerzeugung. In den USA kämpft Präsident Obama gegen starke Interessensgruppen aus Politik, Wirtschaft und Medien, die den weltweiten Temperaturanstieg als nicht von Menschen verursacht sehen. Schwellenländer wie China stecken im Dilemma aus Umweltschutz und Wirtschaftswachstum. Entwicklungsländer sehen sich als Opfer der Industriestaaten und pochen auf finanzielle Unterstützungen bei ihrem Kampf gegen die Folgen der Erderwärmung, beispielsweise der Ausbreitung der Wüsten oder drohenden Überschwemmungen.

Klimawandel – Die wirklichen Ursachen
Die Politik und die Interessenvertreter aus Wirtschaft und Umweltverbänden neigen dazu, aus dem komplexen Ursachenbündel Erderwärmung immer das zu bejahen bzw. zu hinterfragen, was ihren eigenen Interessen entspricht. Dadurch ist eine Kakophonie von Meinungen und Glaubenssätzen entstanden. Oder zynisch ausgedrückt: Ein Umwelt-Bauchladen, der für jeden etwas bietet. Die UN-Umweltkonferenzen sind typische Beispiele dafür.

Dabei stehen die wirklichen Ursachen des Klimawandels fest:

  • Die Erde erwärmt sich durch das Handeln der Menschen.
  • Der Ausstoß des Treibhausgases CO² durch die Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle und Gas ist dafür primär verantwortlich.
  • Der weltweite Verbrauch von Kohle, Öl und Co. muss deshalb durch entsprechende Maßnahme der Industrie- und Schwellenländer verringert werden.
  • Der anthropogene (durch den Menschen gemachte) Anteil an der globalen Klimaerwärmung ist allerdings nicht genau definiert. Wissenschaftler vermuten diesen Anteil aktuell bei ca. 50 Prozent.
  • Im 20. Jahrhundert waren Europa und die USA mit 58 Prozent an den weltweiten CO²-Emissionen beteiligt. Seit den 2000er Jahren dominiert hier allerdings China, das aktuell das meiste Treibhausgas emittiert, noch vor den USA und weit vor allen 28 EU-Ländern zusammen.

Kommentare

  • burghard.schmanck 08.11.2014 23:48:23 Permalink

    Klimawandel – Was ist damit eigentlich gemeint? Eine Erderwärmung durch CO2 sicherlich nicht. Dafür fehlt jeglicher naturwissenschaftlicher Beweis. Ein Spurengas in der Atmosphäre mit einem Anteil von weniger als 0,04%, das gleichzeitig Strahlung absorbiert und emittiert, kann nicht wärmer werden als seine Artgenossen und schon gar nicht die Erde erwärmen. Wird ja auch seit rund 17 Jahren nicht gemessen,