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Welche Bauernregeln zur Wettervorhersage gibt es?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:45
Bauernregeln entstanden durch langjährige Beobachtungen regionaler Wetterlagen.

Bauernregeln entstanden durch langjährige Beobachtungen regionaler Wetterlagen und waren früher ein wichtiges Hilfsmittel für die Landwirtschaft.

  • Die Genauigkeit der Wetterprognosen durch Bauernregeln wurde vielfach statistisch überprüft. 
  • Hierbei wurde festgestellt, dass die Sprüche häufig zutreffen, wenn jeweils der regionale Ort und die Zeit der Entstehung berücksichtigt werden. 
  • Insbesondere die Einführung des Gregorianischen Kalenders im Jahre 1582 hat zu einer Verschiebung der Stichtage geführt. 
  • Bei vielen Bauernregeln ist der Ursprung jedoch unbekannt.

Bauernregeln zur Wettervorhersage

Es gibt Bauernregeln für eher kurzfristige Wetterprognosen, wie zum Beispiel:

  • Abendrot - Gutwetterbot' - Morgenrot mit Regen droht.
  • Auf einen trüben Morgen folgt ein heiterer Tag. 
  • Hof um den Mond bedeutet Regen, Hof um die Sonne große Stürme.
  • Nebel, wenn er steigend sich verhält, bringt Regen, doch klar Wetter wenn er fällt. 
  • Wind in der Nacht - am Tage Wasser macht. 
  • Je weißer die Schäfchen am Himmel gehen, desto länger bleibt das Wetter schön. 
  • Steigt der Rauch ganz gerade nach oben, bleibt das Wetter lange schön. 


Viele Bauernregeln sind an Feiertage oder bestimmte Stichtage geknüpft. Meist bieten diese Sprüche eine langfristige Wettervorhersage, wie zum Beispiel:

  • Wenn's um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch stiebt. 
  • Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.
  • Wie das Wetter am Frühlingsanfang, so ist es den ganzen Sommer lang.
  • Wenn's Ostern regnet, ist die Erde den ganzen Sommer über durstig.
  • Ein Wind, der von Ostern bis Pfingsten regiert, im ganzen Jahr sich wenig verliert
  • Ist's zu Allerheiligen rein, tritt noch Altweibersommer ein.
  • Um Allerheiligen kalt und klar, macht auf Weihnacht alles starr.
  • Ist es Grün zur Weihnachtszeit, fällt der Schnee auf Ostereier.
  • Ist`s windig in den Weihnachtstagen, sollen viel Obst die Bäume tragen.

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