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Welche Pflanzen helfen gegen Moskitos?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Wie funktioniert die Abwehr von Moskitos durch Pflanzen?

Der Aufenthalt im Freien und warme Abende bei geöffnetem Fenster oder offener Balkontür wären noch einmal so schön, gäbe es nicht die unangenehmen Plagegeister, die sich bereits durch ein feines Sirren ankündigen und schließlich so manchen lauen Sommerabend abrupt beenden. Was kann man gegen Moskito und co. alles tun? Neben mechanischen Mitteln, die verhindern, dass die Moskitos nackte Haut treffen können (dunkle, keinesfalls gelbe oder orangefarbene, am besten blaue, mückendichte Kleidung und Fliegengitter vor allen Fenstern) können auch bestimmte Pflanzen diese Insekten abschrecken.

  • Wie funktioniert die Abwehr von Moskitos durch Pflanzen? Diese senden teilweise stark riechende Duftstoffe aus, andere sind für den Menschen kaum wahrnehmbar – wichtig ist, dass die Insekten dieselben als so unangenehm empfinden, dass sie der Geruch nachhaltig vertreibt. 
  • Zu beachten ist, dass auch der Mensch diese Stoffe über die Atemluft aufnimmt. Manche derselben können allergische Reaktionen oder starke Reizungen hervorrufen, andere können bei empfindlichen Personen zu Kopfschmerzen und Schlafstörungen führen. 
  • Im Zweifelsfall sollte auf mechanische Insektenabwehr zurückgegriffen werden; wer sich nicht sicher ist, ob er die Nähe zu den Pflanzen dauerhaft erträgt, sollte sie zumindest aus dem Schlafbereich verbannen.

Pflanzen die gegen Moskitos helfen

  • Welche Pflanzen können nun Moskitos wirkungsvoll abschrecken? Zu nennen sind hier solche, deren Laub oder Blüten den bekannten Zitronella-Duft verströmen. 
  • Neben der angenehm duftenden Zitronenmelisse ist dies besonders die Duftgeranie, deren Laub besonders bei Berührung deutliche Duftwolken entsendet. 
  • Auch der Geruch von Tomatenpflanzen und Tagetes (Studentenblume) soll auf Moskitos und Mücken abschreckend wirken. 
  • Der Saft der Blätter des violett fruchtenden Liebeperlenstrauchs soll ebenfalls Moskitos fernhalten; über seine Verträglichkeit für den Menschen gibt es jedoch noch keine zuverlässigen Studien. 
  • Auch der strenge Geruch des Walnussbaums vertreibt Mücken, hinzu kommen viele in der Aromatherapie verwendeten Öle mit pflanzlichen Inhaltsstoffen: Lavendelöl, Nelkenöl, Pfefferminzöl, Salbeiöl, Sandelholzöl, Thymianöl, Zedernholzöl und Zimtöl sowie das altbekannte Niembaumöl. 
  • Diese stark duftenden Substanzen werden tropfenweise mittels einer Duftlampe verdampft; wiederum gilt es, diese Mittel nicht über längere Zeit oder bei bekanntermaßen empfindlichen Personen anzuwenden.
  • Am besten ist es, die Methode der Abschreckung durch Pflanzen oder ihre Inhaltsstoffe durch entsprechendes Verhalten zu ergänzen – die bereits angesprochene Kleidung ist wesentlich; außerdem sollten sich stark schwitzende Personen vor einem Aufenthalt im Freien gründlich duschen, frische Kleidung anziehen und KEIN duftendes Deodorant oder Parfum benutzen. 
  • Auch süß duftende Lebensmittel wie Kuchen oder reifes Obst locken die Plagegeister an. Unbedingt abzuraten ist von Insektenvernichtungslampen, da diese zum einen die Tiere durch ihr Licht erst anlocken um ihnen dann zum anderen ausnahmslos (und somit auch den geschützten Exemplaren) den Garaus zu machen.

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