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Welche Wettervorhersagen lassen sich anhand der Natur erstellen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:47
Beobachtungen von Tier-und Pflanzenwelt lassen oft Rückschluss auf das Wetter zu.

Wenn die Luft schwül und drückend wird, dicke Wolken sich hoch auftürmen und dabei einen Amboss bilden, dann ist ein herannahendes Gewitter zu erwarten, vor allem bei abends auffrischendem Wind aus westlicher Richtung. Wer von fern schon den Donner grollen hört, kann die Entfernung des Gewitters bestimmen, indem er vom Erblicken des Blitzes bis zum Donner die Sekunden zählt und diese mit drei dividieren. Das Ergebnis ist dann die Kilometerentfernung zum Gewitter. 3 Sek = 1 km Entfernung

Auch Höfe um Sonne und Mond deuten auf schlechtes Wetter hin und Sturm bedeuten schneller heranziehende Wolken. Wer ein wenig Zeit hat und die Wolken beobachtet, kann, wenn diese sich auflösen, mit schönem Wetter rechnen. Auch fallender auflösender Nebel ist ein Vorbote für schönes Wetter, ebenso starker Tau oder Nachtreif.

  • Wenn es gewittert, sollte man sich nicht unter Bäumen aufhalten, weil dort die Wahrscheinlichkeit eines Blitzeinschlages erhöht ist. 
  • Bei einer Wanderung durch die Natur ist es ratsam, lange Kleidung anzuziehen, damit Zecken keine gute Angriffsmöglichkeit haben. 
  • Beim Erkunden der Natur mit Kindern, lauern auch bei Wildpflanzen Gefahren. Leider sind manchmal die schönsten Pflanzen giftig.

  1. Wenn ein Gewitter naht, fliegen die Mücken tiefer und deshalb sieht man manchmal die Fische springen. Auch die Schwalben sind Mückenjäger und setzen deshalb zum Tiefflug an.
  2. Wenn Regen erwartet wird, weben die Spinnen kein Netz. 
  3. Ein aufziehendes Gewitter erkennt man an lästigen Mücken, plötzlichen Böen, Wetterleuchten, grollendem Donner und sich auftürmenden Ambosswolken.
  4. Auch bei besonders intensiv riechenden Blüten, kann man mit bevorstehenden schlechtem Wetter rechnen. Die Trichterblüten der Zaunwinde, Robinien und Lupinen schließen sich und machen dadurch den Zugang zu ihren Staubgefäßen dicht, sondern dabei allerdings besonders viele Duftstoffe ab.
  5. Das gleiche kann man auch an Rosen und Linden beobachten.
  6. Bevor ein Regenguss beginnt, schließen auch die Vogelmiere, Buschwindröschen, Tulpen und Löwenzahn ihre Blätter.
  7. Insekten sind bei zu erwartenden schönem Wetter aktiver, denn die Grillen zirpen und die Spinnen sind weiter mit dem Bau ihres Netzes beschäftigt.
  8. Nach einer Naturerkundung, kann man sich einen Tannenzapfen mitbringen. 
  9. Wenn schlechtes Wetter zu erwarten ist, schließt er seine Schuppen und öffnet diese bei gutem Wetter.
  10. Vor dem Fenster aufgehängt, dient er als schönes Natur-Wetter-Barometer.

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