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Wie baut man sich einen Swimmingpool?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Wer sehnt sich im Sommer an Tagen nicht auch nach einem kühlen Swimmingpool im eigenen Garten?

Wer sehnt sich im Sommer an Tagen, an denen die Sonne wieder einmal gnadenlos Wärme spendet, nicht auch nach einem kühlen Swimmingpool im eigenen Garten? Sicherlich gibt es viele Freibäder und auch Badeseen, aber so ein eigener Pool ist schon etwas Besonderes. Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen solchen Swimmingpool in Eigeninitiative zu errichten, sollte sich zu Beginn gründliche Gedanken machen. Denn wenn der Pool einmal steht, dann ist es zu spät für Änderungen.

Grundsätzlich bieten sich zwei unterschiedliche Bauvarianten an. Es gibt einmal die solide Stein- oder Elementbauweise, welche jedoch den Nachteil hat, sehr teuer zu sein. Eine zweite, weitaus preiswertere Möglichkeit ist die sog. Einhängevariante, auf die hier näher eingegangen werden soll.

  1. Zunächst muss ein geeigneter Standort gewählt werden. Nach Möglichkeit nicht in direkter Nähe von Bäumen und NUR auf gewachsenem Boden. Schütt- oder Sandboden ist für einen Pool ein absolutes Tabu.
  2. Nach Aushebung einer entsprechend großen Grube, ein wenig größer als der spätere Pool einmal sein soll, wird eine Bodenplatte aus Beton gegossen. Diese sollte etwa 20 cm dick sein. Der spätere Pool kann ebenerdig sein oder aber auch leicht erhöht, je nach Geschmack. Auf die spätere Statik hat dies keine Auswirkungen.
  3. Nach Durchhärtung der Bodenplatte werden die in den Bausätzen derartiger Becken enthaltenen Profilschienen aus Kunststoff in Form des späteren Beckens darauf ausgelegt und ineinandergeschoben. 
  4. In die Profilschienen wird dann einen Blechwand in Form eines Endlosblattes gesteckt, dessen Enden miteinander verschraubt werden.
  5. Auf den oberen Blechrand wird dann eine speziell geformte Einhängeplane gesteckt, welche durch ihr Gewicht in dieser Stellung verbleibt.
  6. Nachdem die Plane eingehängt ist, werden Abschlussleisten darüber gesteckt und miteinander verbunden. Jetzt steht die Konstruktion relativ sicher auf der Bodenplatte.
  7. An einem Stirnende des Pools, wo sich später der Ablauf sowie Zulauf befinden soll, muss etwas mehr Platz zwischen Poolwand und Erdreich gelassen werden. Dort wird, nachdem das Becken teilweise mit Wasser gefüllt ist, dann später der Filter- und Pumpenschacht sitzen. 
  8. Der Pumpenschacht wird Stein auf Stein gemauert und bis zur Oberkante des Beckens.
  9. Günstig ist es hierbei, wenn der Pool etwa zu einem Drittel mit Wasser gefüllt wird. Dann steht er stabil genug, um mit den Arbeiten am Schacht zu beginnen, der bis einige Millimeter an die Blechwand reichen sollte.
  10. Ist der Schacht ausgehärtet und der Pool komplett mit Wasser gefüllt, wird Magerbeton hinterfüllt und leicht festgedrückt. Keinesfalls aber darf er festgestampft werden!
  11. Zuletzt werden Pumpe und Skimmer in den Schacht eingebracht.

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