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Wie entstehen Ebbe und Flut?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Vielleicht erinnerst Du Dich noch an den Physikunterreicht in der Schule.
Dort wurde erklärt, dass sich große Massen gegenseitig anziehen. Es muss sich nicht unbedingt um zwei feste Körper handeln, es kann auch ein fester Körper eine große Menge Flüssigkeit in Bewegung versetzen.

  1. Das klassische und überall bekannte Beispiel dafür ist das Phänomen von Ebbe und Flut. Man spricht auch von den Gezeiten oder von der Tide.
  2. Hier ist es der Mond, der durch seine Anziehungskraft die Wassermassen der Weltmeere regelrecht auftürmt. 
  3. Ein weiterer gezeitenbestimmender Faktor ist die Fliehkraft der Erde. Im Zusammenspiel der Umlaufbahn des Mondes sowie der Erdrotation entstehen daher immer gleichzeitig zwei Flutberge: Einmal dort, wo der Mond über der Erde steht sowie parallel auf der mondabgewandten Seite der Erde. 
  4. Das Wasser, das sich an diesen zwei Stellen sammelt, fehlt in den Fluttälern- dort herrscht also Ebbe.
  5. Stell Dir nun vor, dass sich die Erde unter den Flutbergen und -Tälern weiterdreht, während das Wasser durch den Stand des Mondes weiterhin angezogen wird. 
  6. Innerhalb von sechs Stunden werden so die vorherigen Niedrigwassergebiete geflutet, während in den vorherigen Flutgebieten die Ebbe eintritt.

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