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Wie entstehen Polarlichter?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:32
Polarlichter gibt es in unterschiedlichsten Formen und Farben.

Polarlichter sind eine faszinierende Naturerscheinung, welche auf der äußersten Nord- und Südhalbkugel beobachtet werden können. Polarlichter gibt es in unterschiedlichsten Formen und Farben. Beobachtet werden können Girlanden - oder schleierartige, unterschiedlich helle Lichter; das Farbspektrum reicht von weiß über gelb, bis hin zu grün und sogar diverse orange Töne. 

Wie kommen Polarlichter zustande?

Die Sonne stößt immer wieder elektrisch stark geladene Teilchen ab. Dieser sogenannte Sonnenwind bewegt sich mit einer unglaublich hohen Geschwindigkeit durch den Weltraum.

Befinden sich die Sonnenwinde in Erdnähe, werden sie durch das Magnetfeld der Erde angezogen und automatisch zu den Polen gelenkt.

Dort stoßen die Teilchen der Sonnenwinde auf Luftteilchen, welche dadurch zum Leuchten gebracht werden. Dies geschieht in einer Höhe zwischen 70 und 400 Kilometern, nun beginnt der Himmel buchstäblich zu "glühen". 

Besonders nach starken Sonnenausbrüchen ist mit vielen Polarlichtern zu rechnen. Das abgestossende Plasma der Sonnenstürme benötigt zwischen 18 und 20 Stunden um den Weg von der Sonne durch den Weltraum zurückzulegen, auf die hiesige Atmosphäre zu treffen und deren Luftteilchen zum Leuchtprozess anzuregen. 

Auf der Nordhalbkugel spricht man umgangssprachlich auch von Nordlichtern, wo hingegen die Polarlichter der Südhalbkugel auch als Südlichter bezeichnet werden. 

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