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Wie entstehen Wolken?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:53
Wolken sind ein faszinierendes und interessantes Phänomen.
Ihre Erscheinungsformen können sehr unterschiedlich sein und verändern sich häufig direkt vor unseren Augen. Je nach Höhe und Form, wobei man schichtförmige, haufenförmige und schleierförmige Wolken unterscheidet, können sie in 10 verschiedene Hauptklassen kategorisiert werden.

Wie jedoch entstehen Wolken?

  1. Unsere Erdoberfläche wird durch die Sonneneinstrahlung erwärmt und bringt somit Wasser aus dem Meer und anderen Gewässern, aber auch Bodenfeuchtigkeit zum verdunsten. Bei der Verdunstung wird das Wasser zu gasförmigem, unsichtbarem Wasserdampf.
  2. Dieser Dampf steigt mit der warmen Luft nach oben, häufig bis in die Troposphäre oder auch die Stratosphäre.
  3. Abhängig von der Temperatur kann die Luft jedoch nur eine bestimmte Menge an Wasserdampf aufnehmen bis sie gesättigt ist und die Luftfeuchtigkeit ein Maximum erreicht hat. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wassermoleküle in Form von Dampf können darin aufgenommen werden.
  4. Beim Steigen in höhere Luftschichten kühlt die Luft jedoch allmählich ab. In den kälteren Luftschichten werden die überschüssigen gasförmigen Wassermoleküle durch Kondensation nun wieder zu kleinen Tröpfchen. Diese schließen sich zusammen und bilden so eine Wolke. 
  5. Eine Wolke kann also als Ansammlung verdunsteter Wassertropfen bezeichnet werden.
  6. Wenn es schließlich regnet, gelangt das in Wolken angesammelte Wasser wieder auf die Erde. Von dort verdunstet es erneut und steigt hoch in die Atmosphäre. Dies ist der natürliche Wasserkreislauf.

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