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Wie entsteht das romantische Abendrot?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:38
Wie kommt es zum Abendrot?

Es gibt kaum etwas Romantischeres: Am Abend kann man den Himmel oft in einem wunderbaren Rot-Ton beobachten. So ein Sonnenuntergang ist eben oft ein absoluter Hingucker.

 

Doch scheint die Sonne am Abend etwa in einer anderen Farbe? Natürlich nicht. Das Phänomen des Abendrots ist wissenschaftlich recht simpel zu erklären. Die Farbenvielfalt der Sonne ergibt sich aus der unterschiedlichen Streuung des Lichts in der Atmosphäre.

Farbe der Sonnenstrahlen und gestreutes Licht

  • Prinzipiell erscheint uns das Licht der Sonne gelblich bis weiß. Dennoch besteht es aus dem gesamten Farbspektrum des Regenbogens.
  • Alle diese Farben haben verschiedene Wellenlängen. Und genau diese Wellenlängen kommen zum Tragen, wenn das Licht durch die Atmosphäre gelangt und mit Glasmolekülen in Kontakt kommt und seine Richtung ändert.
  • Dieser Effekt ist in der Physik als „gestreutes Licht“ bekannt. Es handelt sich um Lichtstrahlen, die quasi erst über Umwege von der Sonne in unser Auge gelangen.
  • Während uns der (wolkenfreie) Himmel durch den Blauanteil des Sonnenlichts tagsüber in ebendieser Farbe erscheint, vermindert sich Abends durch die Lichtstreuung der Blauanteil so sehr, dass das Rot deutlich besser zur Geltung kommt. Das Resultat ist das uns allen geläufige romantische Abendrot.

Fazit: Das Abendrot ist rein wissenschaftlich erklärbar, verliert aber dadurch dennoch nicht an seiner Romantik. Wir wünschen schöne abendliche Stunden zu zweit!

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