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Wie entsteht Honig?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Schon Hippokrates hielt viel auf das wertvolle Naturprodukt.

Honig gilt als Universalheilmittel schlecht hin und schon Hippokrates hielt viel auf das wertvolle Produkt. Bekannt ist auch, dass Honig als hervorragender Wirkstoff für Hals und Rachenentzündungen gilt und auch mit großem Erfolg gegen Einschlafschwierigkeiten eingesetzt wird. Nebenbei schmeckt er auch noch lecker, ist in vielen Sorten erhältlich und kann als alternatives Süßungsmittel eingesetzt werden.

  • Eine wahre Hochleistung leisten die Bienen bei der Gewinnung von Honig. Sage und Schreibe 3 bis 5 Millionen Blüten müssssen angeflogen werden, damit 1 kg Honig gewonnen werden kann.

  1. Als erstes saugt die Biene mit dem Rüssel, Nektar aus der Blüte, oder speichert augenommenen Honigtau in der Honigblase.
  2. Auf dem Weg zurück zum Bienenstock, wandelt die Sammelbiene, mit Hilfe körpereigener Säfte, die Flüssigkeit in Honig um.
  3. Im Bienenstock übergibt die Sammelbiene ihr süßes Gut an die Stockarbeiterin ab.
  4. Damit der Wasseranteil verdunsten kann, kommt das "Rüssel-schlagen" zum Einsatz. Hier wird der Honigtropfen von den Stockbienen von links nach rechts geschlagen und immer wieder aufgesaugt. So wird der Nektar, auch Honigtau genannt, eingedickt und im Zuge mit Enzymen angereichert. it Hilfe der Enzyme wird der enthaltene Rohrzucker aufgespalten und in Trauben und Fruchtzucker umgewandelt.
  5. Dieser Prozess heisst Invertierung und hilft uns den Honig leichter zu verdauen.
  6. Der Honig wird nun in die Waben eingelagert und von den Bienen durch Wachsdeckel verschlossen.
  7. Nun hat der Honig die "Wabenreife" erreicht und steht dem Imker nun zur Erntefrei.
  8. Der Imker öffnet mit dem Entdeckelungsgerät mit dem Wabenöffner und gibt den Honig in die Zentrifuge. 
  9. Durch Kaltschleudern wird nun der Honig aus den Waben gewonnen.


Du kannst Honig aber auch einfach selber machen.

  1. Man benötigt eine Menge an Blüten, diese werden in 1 Liter kaltem Wasser eingelegt und langsam aufgekocht.
  2. Bitte lass das Ganze nur einmal Aufwellen und nimm dann den Topf von der Herdplatte und lass die Brühe über Nacht stehen.
  3. Entnehme die Blüten am nächsten Tag und gib ein 1kg Rohrzucker hinzu. Nun muss das Gemisch nochmal erhitzt werden, aber bitte nicht zum Kochen bringen.
  4. Achte darauf, dass das Wasser verdampt, die Flüssigkeit also einkocht, sodass du eine zähflüssige, Masse hast.


Viel Spaß und Gutes gelingen!

 

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