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Wie entsteht Wind?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:25
Wind besteht aus Luft und die ist immer da, aber wir merken es erst, wenn sie sich mehr oder

Wind besteht aus Luft und die ist immer da, aber wir merken es erst, wenn sie sich mehr oder weniger stark bewegt. Die Entstehung von Wind nennt man dann je nach Stärke, Luftzug oder Sturm.

Wichtige Hinweise

Die Entstehung von Wind in Abhängigkeit von der Sonne

  • Die Erde ist ganz von einer Lufthülle umgeben. Die Sonne erwärmt die Erde und zwar unterschiedlich stark. Die Sonne erwärmt zum Beispiel die Erde am Äquator stärker als an den Polen.
  • Da bleibt es dann kalt. Die warme Luft dehnt sich aus und steigt auf, in die entstehende Lücke strömt die Kaltluft nach. Der entstehende Luftzug ist ein Wind. Berge bremsen den Luftstrom ab und die Rotation der Erde lenkt die Richtung des Windes um.
  • Aus hoher See ist der Wind stärker, da das Wasser keinen Widerstand bietet wie die Berge und die Landzüge. Die Entstehung von Wind findet als Ausgleich zwischen Hoch- und Tiefdruckgebiet statt.
  • Wenn die warme Luft aufsteigt, entsteht dort ein Tiefdruckgebiet, oben wo sich die warme Luft sammelt, dagegen ein Hochdruckgebiet.
  • Die Entstehung von Wind ist also eigentlich ein Austausch zwischen niedrigem Luftdruckmassen und solchen Luftmassen mit hohem Luftdruck.

Die Entstehung von Wind auf See

  • An der See weht meistens eine starke Brise. Die warme Landluft steigt auf und die kühlere Luft vom Meer weht in die entstehende Lücke. Das kommt daher, dass die Luft über dem Land sich schneller erwärmt als die über dem Wasser.
  • Das Wasser erwärmt sich langsamer als das Land, speichert aber die Wärme auch länger. Deshalb kehrt sich das Phänomen abends um und der Wind geht von Richtung Land aufs Meer hinaus.
  • Der Wind wird in Windstärken abgemessen. Die Skala reicht von Windstille bis Orkanstärke, dann hat der Wind eine Stärke von bis zu 194 km/Stunde. Innerhalb eines Tornados wurden schon Windstärken von über 300 km/Stunde gemessen.
  • In extremen Fällen von Hoch- und Tiefdruckgebieten, die aufeinander prallen, entstehen sehr starke Winde mit Tornados oder Wirbelstürmen. Hier wirkt zusätzlich zu dem Druckausgleich zwischen Hoch- und Tiefdruckgebiet noch die Zentrifugalkraft ein und Stürme von extremer Zerstörungskraft können entstehen.
  • Die Kraft des Windes wurde schon früher zum antreiben von Mühlen genutzt, heute entstehen immer mehr Windkraftparks. Wind ist eine Energie, die es immer geben wird, während andere Energievorräte zusehends zur Neige gehen.

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