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Wie findet man Wasser in einer Wüste?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Was oft überlebenswichtig wird, ist umsetzbar, wenn man seine Augen offen hält.

Wasser in der Wüste zu finden. Was oft überlebenswichtig wird, ist umsetzbar, wenn man seine Augen offen hält.
Zunächst sollte man versuchen, einfach erreichbares Wasser ausfindig zu machen.
Reste des letzten Regens, versickerte Quellen und Ähnliches. Leider hat jede Wüste ihre Eigenarten, wo man in der einen Wüste Wasser finden kann, ist in der nächsten Wüste nichts als Sand.

  • einen Grabstock
  • eine Plastikplane
  • einen Behälter
  • ein Messer
  • Kleidungsstücke
  • eventuell Entkeimungstabletten falls vorhanden

Wasserfalle:

  1. Unbedingt benötigt werden ein Grabstock, eine Plastikplane sowie Behälter, wie z. B. einen Becher oder Topf. Auch ein Messer, Entkeimungstabletten, Filter und eine Wasserpumpe sind von Vorteil.
  2. Ein Test sagt viel darüber aus, ob Wasser zu finden ist. Wenn der Sand sich formen lässt, auch wenn dies nur ganz kurz funktioniert, kann man an dieser Stelle eine Destillierfalle bauen.
  3. Dazu gräbt man ein Loch und spannt die Plastikfolie darüber, die aber nicht den Rand des Bodens berühren darf. In das Loch einen Behälter stellen. So kann man ungefähr ein Glas Wasser auffangen, welches meist in den Morgenstunden geschieht.

 

alternative Methoden an Wasser in der Wüste zu kommen:

  1. Tau einsammeln ist eine sehr mühevolle Methode, um an Wasser zu gelangen. Man muss dazu Wollkleidung, Wolldecken oder Ähnliches auslegen, damit sich der Tau darauf sammelt. Dann wringt man den Stoff aus. Auch unter Steinen sammelt sich Tau.
  2. Fliegenschwärme und kleine Vögel zeigen kleine Wasserstellen an. Dies sind dann im besten Falle schattige Canyons, Sickerstellen oder sogenannte Potholes. Natürlich darf man nur klares Wasser ohne Pflanzenreste verwenden.
  3. In Wadis oder vertrockneten Flussbetten kann man auch die Destelliermethode versuchen.
  4. Man sollte aber auch scheinbar sauberes Wasser entkeimen, entweder durch Abkochen oder chemische Mittel.
  5. Einige weniger angenehme Methoden sind Tierblut, Insekten und Wurzeln als Flüssigkeitsspender zu nutzen.
  6. Auch Kakteen und einige Bäume speichern Wasser. Leider sind einige Arten giftig. Als Faustregel gilt, dass man nichts trinken sollten, was milchig ausschaut und unangenehm bitter riecht oder schmeckt.
  7. Bei den anderen Arten kann man die Flüssigkeit aus dem Fruchtfleisch saugen und es danach ausspucken.
  8. Generell sollte man immer genügend Wasser für Eventualitäten mitführen, da die geringen Mengen Wasser, die man sich im Ernstfall beschaffen kann, schnell zu lebensbedrohliche Situationen führen.

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