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Wie kann man eine Schlechtwetterfront vorhersagen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:47
Wettervorhersage ist ein seit langem wichtiger Teil im Leben der Menschen.

Wettervorhersage ist ein seit langem wichtiger Teil im Leben der Menschen, da der Mensch planend seine Zukunft gestalten will. War in früheren Zeiten die Wettervorhersage für die Planung im Ackerbau und in der Viehzucht unerlässlig, so ist Wettervorhersage heute allgemein von Interesse, wenn es sich um die Planung freier Tage oder eines Kurzurlaubes in der freien Natur handelt. Wie sollte man dabei im Einzelnen vorgehen?

  • Wetter im allgemeinen wird heute in den gängigen Medien für 3 Tage mit ziemlicher Sicherheit vorhergesagt. Alles was darüber hinausgeht unterliegt einer gewissen Unsicherheit. 
  • Für die eigene Schlechtwetterprognose gilt das im Besonderen, da - ohne spezielle Hilfsmittel, der Luftdruck e.t.c. nur geschätzt werden kann. 
  • Je größer aber Luftdruckänderungen ausfallen, z. B. bei einem Sommergewitter, desto unsicherer wird im allgemeinen auch die Prognose sein, was den zeitlichen Ablauf und die zu erwartende Intensität der damit verbundenen Niederschläge betrifft.

  • Zuerst sollte man sich eingehend mit den grundlegenden Abläufen in der Atmosphäre vertraut machen. 
  • Dabei lernt man beiläufig die Erscheinung der häufigsten Wolken und Wolkenformationen kennen, die für die Wettervorhersage von Vorteil sind. 
  • Weiterhin ist es ungemein wichtig die Abfolge von Hoch- und Tiefdruckgebieten zu verstehen, da die damit verbundene Änderung des Luftdrucks ebenfalls an sekundären Erscheinungen, wie zum Beispiel dem Schwalbenflug im Sommer, zu beobachten sind.

Zuerst bringt man sich in Erinnerung, wie das Wetter der letzten 3 Tage verlaufen ist. Wird klar, dass der Durchzug einer Kaltfront oder eines Tiefs noch bevorsteht, kann man bereits mit weiteren Niederschlägen rechnen. Früh am Morgen ist meist durch die vorhandene Wolkenformation ersichtlich, ob eine Schlechtwetterfront zu erwarten ist oder nicht. Weitere Indizien für die Verschlechterung des Wetters, auf die geachtet werden sollten sind: 

  1. Tiefflug von Schwalben oder Mauerseglern (Luftdruckabfall - mögliches Sommergewitter)
  2. Der Hof des Mondes in der Nacht (Ringförmiger Dunstschleier im Abstand einer Faust bei getrecktem Arm - etwa 8°) oder 
  3. Die Erscheinung der sogenannten Schäfchenwolken (Altocumulus) 
  4. Bewegen sich dagegen die typischen Sommerwolken (Cumulus) am Himmel dahin, wird es unter Garantie an diesem Tag nicht regnen.
  • Um eine bessere Prognose zu erleichtern, empfehle ich Fotos der wichtigsten Wolken unter folgendem Link.
  • Hat man sich mit den wichtigsten Abläufen des Wettergeschehens vertraut gemacht, sollte mit diesen Vergleichsfotos eine schlüssige Wettervorhersage kein Problem mehr sein.

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