Wie kompostiert man richtig?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:44
Vor allem Gärtner und Hobbygärtner wissen guten Kompost zu schätzen.

Beim Kompostieren wird organischer Abfall von Mikroorganismen und sonstigen kleinen Lebewesen verwertet und zu Kompost verarbeitet. Vor allem Gärtner und Hobbygärtner wissen guten Kompost zu schätzen, ist er doch äußerst nützlich als Dünger für das Pflanzenwachstum. Ein Kompostierer eignet sich also hervorragend, um Garten- und Küchenabfälle zu sammeln und daraus gut verwertbare Pflanzenerde herzustellen.

Wie kompostiert man richtig?

  • Nicht auf den Kompost sollten gekochte Essensreste, Fleisch-, Wurst- und Fischabfälle, Asche, behandeltes und gespritztes Obst und normaler Hausmüll.


Was soll auf den Kompost?

  • Auf den Kompost dürfen Rasen- und Heckenschnitt, Laub, zerkleinerte Äste, Obst- und Gemüseabfälle, Eierschalen, Eierkartons, Kaffeereste und Teeblätter.
  • Nach all der Arbeit darf sich der Gärtner über ein nährstoffhaltiges, natürliches Düngemittel für seine Pflanzen freuen. Komposterde ist reich an Phosphor und Kalium, kann Wasser sehr gut speichern und gibt viel beanspruchten Böden wieder Nährstoffe zurück.

  1. Egal ob man einen großen oder kleinen Garten hat, es findet sich überall ein geeignetes Plätzchen, um einen Kompostbehälter aufzustellen. Kompostbehälter findet man in vielen Baumärkten in großer Auswahl. Es gibt Kompostierer aus Kunststoff, Holz oder anderen Materialien. 
  2. Achten sollte man darauf, dass der Behälter nicht komplett geschlossen ist, sondern der Boden Kontakt zum Erdboden hat, nur so können die Mikroorganismen und Kleinstlebewesen wie Würmer den Kompost auch erreichen und zersetzen. 
  3. Zusätzlich sollte auch das Wasser ungehindert abfließen können. Ansonsten kann sich Staunässe bilden und der organische Abfall verfault anstatt sich zu Kompost zu zersetzen.
  4. Natürlich kann man einen Kompostbehälter auch selbst bauen, sofern man über ausreichendes handwerkliches Geschick verfügt. 
  5. Bauanleitungen hierzu findet man auch im Internet. Um richtig zu verwesen braucht das Kompostmaterial zusätzlich Sauerstoff, es ist daher sinnvoll den Komposthaufen regelmäßig umzusetzen oder gut zu mischen. 
  6. Ideal sind auch Dreier-Kompostierer. Frische Abfälle kommen in den ersten Behälter werden nach einiger Zeit in den zweiten Behälter umgesetzt und landen letztendlich im dritten Kompostbehälter von wo aus dann der fertige Kompost in den Gartenbeeten verteilt werden kann. 
  7. Wem das aus Platzmangel nicht möglich ist, kommt auch mit einem Behälter gut zurecht.

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