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Wie man einen Kräutergarten auf der Terrasse anlegt: Der ultimative Guide

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
Was gibt es schöneres, als einfach auf die Terrasse oder auf den Balkon zu spazieren und seinen eigenen Kräutergarten vorzufinden?
Zu jeder Mahlzeit können Sie frische und gesunde Kräuter verarbeiten. Das bietet nicht nur ein besseres Geschmackserlebnis, sondern ist auch noch viel günstiger als gekaufte Tiefkühlkräuter.

Der Kauf


Wenn sie Samen kaufen und diese selber zu Kräutern züchten möchten, sollten Sie etwas beachten. In der ersten Wachstumsphase sollten die kleinen Pflanzen immer gut gewässert werden, damit sie nicht absterben. Die meisten Küchenkräuter lassen sich, komplett unproblematisch, aus Samen ziehen. Vor allem in einem Tontopf fühlen sich die Samen sehr wohl.


Kaufen Sie die Pflanzen schon ausgewachsen, gibt es Folgendes zu beachten.
Die Pflanzen sollten direkt nach dem Kauf umgetopft werden. Besonders, wenn sich in dem gekauften Topf mehr Wurzeln, als Erde befinden. So genannte Tiefwurzler, wie Dill und Rosmarin, sollten dem entsprechend in einem höherem Topf untergebracht werden.

 

Achten Sie beim Kauf auch auf die Qualität der Pflanze. Sehen die Pflanzen anderswo gesünder und kräftiger aus, so geben sie lieber ein paar Euro mehr aus. Nur eine gesunde, kräftige Pflanze entwickelt sich auch optimal. 

Der richtige Standort


Der richtige Standort, ist von den Pflanzen abhängig. Wenn Sie sich dabei unsicher sind, beachten Sie einfach, dass verholzende Kräuter wie Rosmarin und Salbei es lieber schön sonnig haben, während die nichtverholzenden Kräuter da flexibler sind. Sie brauchen nicht unbedingt Sonne, sondern sind auch mit Halbschatten zufrieden. 

Die Pflege


Wie der größte Teil der Pflanzen, mögen auch Kräuter keine Staunässe. Bei zu viel Nässe kann es passieren, dass die Pflanzen anfangen zu faulen. Daher sollte immer für ausreichend Abflussmöglichkeit im Topf gesorgt werden. Empfehlenswert wäre eine Drainageschicht, beispielsweise aus Kies, damit das überschüssige Wasser immer gut abfließen kann. 

Das Düngen der Pflanzen ist nicht unbedingt nötig. Einige vertragen es allerdings sparsam gedüngt zu werden. Düngen Sie zu viel, wirkt sich das auf den Geschmack aus. Um die Geschmacksveränderung zu verhindern, sind organische Dünger die bessere Wahl. 

Zudem sollten welke Blätter vorsichtig entfernt werden. Das geht am besten mit langen Fingernägeln, oder mit einer kleinen Schere. Das kommt auch den Pflanzen zugute. 

Die Winterzeit

 

Nach jedem Sommer folgt der Winter und die Pflanzen müssen vom Balkon oder der Terrasse in ein Winterquartier umziehen. Über die einjährigen Kräuter müssen Sie sich keine Sorgen machen, diese benötigen natürlich kein Winterquartier.

 

Die mehrjährigen Kräuter hingegen schon. Haben Sie zu Hause nicht die Möglichkeit die Pflanzen überwintern zu lassen, so fragen Sie doch mal im nächsten Gartencenter nach. Viele bieten inzwischen einen Überwinterungs-Service an.

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