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Wie schützt man Pflanzen vor Nachtfrost?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:45
Der Oktober kann schon die ersten klirrend kalten Nächten die Nachtfröste bringen.

Der Oktober kann schon die ersten klirrend kalten Nächten die Nachtfröste bringen, gerechnet werden. Jeder Gartenfreund weiß, dass es nun an der Zeit ist einige Pflanzen wirkungsvoll vor den Frösten zu schützen oder auch an ihren Winterstandort zu bringen.

  1. Bevor es an die Überwinterung in frostfreien Räumen geht, sollte jede Pflanze unbedingt auf einen eventuellen Schädlingsbefall überprüft werden. 
  2. Winterharte Pflanzen müssen jetzt zurück geschnitten und Blumenzwiebeln und Knollen ausgegraben werden. 
  3. Auch wenn Dahlien, Gladiolen, Knollenbegonien und Canna´s noch blühen, ist es an nun an der Zeit diese aus der Erde zu holen. 
  4. Die Knollen und Zwiebeln sollten zum Trocknen an einem luftigen und geschützten Platz aufbewahrt werden. 
  5. Erst nach dem vollständigen Trocknen dürfen diese dann über die Wintermonate im Keller ihren Platz finden. Bewährt hat sich das Einpacken in alte Zeitungen über den Winter, denn dadurch trocknen die Knollen und Zwiebeln nicht so stark aus.
  6. Auch einige winterharten Pflanzen benötigen einen sicheren Schutz vor dem Frost. Bevor der Frostschutz aufgebracht wird, sollten alle verblühten Blumen zurück geschnitten und das überflüssige Laub entfernt werden. 
  7. Einjährige Sommerpflanzen können nun aus den Beeten entfernt werden und diese sind hervorragend zum Kompostieren geeignet. 
  8. Nachdem ein letztes Mal noch vorhandenes Unkraut gejätet wurde, empfiehlt es sich die empfindlichen Wurzelballen von Rosen und Blüten- und Beerensträuchern vor Frost zu schützen. 
  9. Dazu ist es vollkommen ausreichend, aufgeharktes Laub in einer etwa 10 Zentimeter dicken Schicht auf den Wurzelballen zu verteilen. Das gilt auch für Steingartenpflanzen, die empfindlich auf Kälte reagieren. 
  10. Kübelpflanzen wie Oleander, Palmen, Hibiskus, Zitronenbäumchen, Fuchsien, Geranien und Punica überwintern am besten in einem sonnigen und frostfreien Raum im Haus. Diese Pflanzen während der Umstellung auf die Überwinterung nur ganz wenig gießen, damit das Austrocknen des Wurzelballens verhindert wird. 
  11. Auch Kräuter reagieren empfindlich auf Frost. Deshalb können Petersilie, Schnittlauch und andere Kräuter nun ausgegraben und in einen Topf gepflanzt werden. Wird dieser über die Wintermonate in die Küche gestellt, hat die Hausfrau über den ganzen Winter stets frische Kräuter zur Hand.

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