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Wie schützt man sich vor einer Unterkühlung in der freien Natur?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:45
Zum Ende des Sommers muss man auch mit schwankenden Temperaturen rechnen.
Während man in den Mittagsstunden noch in der Sonne auf einem großen Stein sitzt und sein Frühstücksbrot isst, kann es bereits gegen 16 Uhr schon empfindlich kalt werden. Solche Schwankungen muss man natürlich einkalkulieren, wenn man wandern geht.

  • Auf jeden Fall sollte man bei längeren Wanderungen immer einen Rucksack bei sich haben.
  • Gerade wenn man wandern geht, sollte man auf jeden Fall richtige Wanderschuhe aus Leder tragen und darin am besten Wollsocken.
  • Wollsocken verhindern ein Reiben der Schuhe und beugen Blasenbildungen vor. In Wollsocken schwitzt man auch im Sommer nicht, und andererseits sind sie zugleich wenn es kühler wird wärmend.
  • Gerade trockene und warme Füße sind sehr wichtig, um einer Unterkühlung vorzubeugen. In den Rucksack sollte auf jeden Fall ein warmer Pullover passen, den man wahrscheinlich bereits am Morgen anzieht, und wenn es wärmer wird abwerfen kann. 
  • Gegen Abend zieht man ihn wieder an. Der Regen abweisende Anorak mit Kapuze sollte nicht fehlen. 
  • Besser ist es, man steckt in den Rucksack auch noch ein Regen Keep ein, das nicht viel Platz einnimmt und trotzdem gut vor einem Nass Werden schützt, falls es plötzlich zu regnen beginnt.

  1. Wenn es draußen allgemein kühler geworden ist, sollte man sich auch nicht auf die bloße Erde setzen. Besser ist es,. sich auf einen Baumstumpf oder eine Bank, und wenn das nicht vorhanden ist, dann auf das Keep oder den Anorak setzen, um auszuruhen. 
  2. Plant man eine längere Pause, sollte man auf jeden Fall bis zu einer Sitzmöglichkeit aus Holz gehen.
  3. Wenn man draußen in der freien Natur schlafen möchte, dann sollte man auf jeden Fall eine Isomatte mitnehmen. Selbst im Hochsommer wird es in den Morgenstunden von der Erde her merklich kühl. 
  4. Günstig ist es auch, sich einen Bergvorsprung zu suchen, um dort das Nachtlager zu erdichten. 
  5. Einen guten, wärmende und isolierenden Schlafsack, möglichst mit Wolle gefüllt, sollte man bei kühleren Temperaturen unbedingt mitnehmen. 


Was aber, wenn es nun ganz plötzlich im Gebirge bitterkalt wird?

  1. In einer Gruppe oder auch zu zweit ist es dann immer am besten, sich aneinander zu kuscheln und gegenseitig aufzuwärmen. 
  2. Wenn der Hund dabei ist, dann kann auch er viel Wärme spenden. Er kommt meist von sich aus nahe an die Schlafenden heran. 
  3. Die Wollsocken sind unbedingt anzuziehen, möglichst sollte man noch ein Paar darüber ziehen. Denn warme Füße sind in der Nacht besonders wichtig. 
  4. Wenn man dann noch friert, sollte man aufstehen und sich warm laufen oder gymnastische Übungen machen, bis man schwitzt. 
  5. Ein Feuerchen hilft auch immer. Es ist günstig, so viel Holz zusammen zu tragen, dass die ganze Nacht über nachgelegt werden kann. 
  6. Wenn es noch nicht dunkel ist, dann ist es am besten, sich eine tiefere Höhle im Berg zu suchen und dort das Nachtlager einzurichten. 
  7. Eine Menge Moose und Gräser sollten zusammen getragen werden, um sich dann darauf zu betten.

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