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Wie zieht man Tomaten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Tomatenpflanzen kann man nach den letzten Nachtfrösten zu den Eisheiligen ins Freie setzen.

  • Tomatenpflanzen kann man nach den letzten Nachtfrösten zu den Eisheiligen ins Freie setzen. 
  • Zuvor ist dies nur im Gewächshaus möglich. 
  • Besonders gut eignet sich ein Standort der zwar sonnig ist, aber etwas überdacht. 
  • Denn Tomatenpflanzen lieben keinen Regen. Wasser auf die Blätter führt schnell zu Fäulnis.

  1. Haben Sie an Haus oder Schuppen einen Dachüberstand, ist dies der richtige Platz für die Tomaten. 
  2. Setzen Sie hier die jungen Pflanzen, die man zur entsprechenden Zeit in jeder Gärtnerei bekommt. 
  3. Nun brauchen sie einen festen Stäfel, denn die Pflänzchen sind dünn, und knicken leicht ab. 
  4. Täglich sollten sie gegossen werden, allerdings nur knapp über der Erde. 
  5. Schon bald werden Sie sehen, wie die Pflanzen wachsen. 
  6. Der Haupttrieb wird am Stäfel angebunden. Seitlich bilden sich die Blätter und an der Stelle, an der das Blatt ansetzt, bilden sich sogenannte Seitentriebe, der der Pflanze aber zu viel Kraft kosten, und deshalb ausgeknipst werden sollen. 
  7. Dieser Vorgang nennt sich ausgeizen. Lassen Sie der Pflanze alle Triebe, wird diese eher buschig wachsen, und die Früchte werden klein und reifen nicht vollständig aus. 
  8. Schon bald nach dem ausgeizen werden sich die ersten kleinen grünen Tomaten an der Pflanze bilden, die rasch größer werden und reifen. 
  9. Die erste Ernte ist dann nicht mehr weit. Und diese hält meist bis zum Frost an. Die selbstgeernteten Tomaten schmecken wunderbar.

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