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Winterharte Stauden? - Tipps und Tricks

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:58
es gibt mehrere Arten von Stauden die den Winter überleben :-)

Als winterharte Stauden bezeichne ich Pflazen, die mindestens minus 17 Grad im Winter überleben. Ohne dabei vor Nässe oder Frost geschützt werden zu müssen. Zu der Familie der Stauden gehören auch verschiedene Gräser, Zwiebelgewächse und Farne, das wissen aber die wenigsten und nur mal so am Rande erwähnt. Hier nachfolgend ein paar Vorschläge zu winterharten Stauden

  1. Aconogonon speciosum wird auch "der weiße Drache" genannt und ist durch seine weiße Blütenpracht sehr dekorativ. Allerdings ist die Pflanze bei uns noch nicht sehr weit verbreitet weshalb sie immernoch als Geheimtipp gilt.
  2. Der weiße Drache kommt aus China und ist bestens zur Einzelpflanzung geeignet.
  3.  Aber wenn du mehrere Exemplare aneinanderreihst, erhälst du in wenigen Jahren einen super Sichtschutz.  Er wuchert nicht, wächst aber buschartig. Er kann eine Höhe von 2 Metern erreichen.
  4. Der weiße Drache bietet eine lange Blütenzeit weshalb er beim Betrachter eine besondere Wirkung hinterläßt. Er blüht ca. von Mitte Mai bis Mitte September oft sogar bis in den Oktober. Er liebt sonnige bis halbschattige Standorte mit tiefgründigem, lockerem Boden. Er entfaltet lange Wurzeln weshalb er auch eine längere Trockenzeit gut verkraften kann.
  5. Ligularia X palmatiloba wird bei uns auch die goldgelbe Schönheit genannt und hat ihren Namen den großen gelappten Blättern zu verdanken welche an die Form einer gespüreizten Hand erinnern.
  6. Die Goldstaude blüht von Juli buis August und bevorzugt eher halbschattige Bereiche im Garten. Der Boden sollte dabei feucht gehalten werden, weshalb man diese gut in der Nähe eines Teiches anpflanzen kann.
  7. Allerdings sollte man darauf achten, dass keine Staunässe entsteht.  Die Pfalze kann bis zu 1,50 Metern hoch werden.
  8. Eine weitere schöne Staude ist die große Sterndolde auch Astrantia major genannt.
  9.  Die sternförmigen hellpurpurnen Blüten blühen von Juni bis Anfang September und bevorzugt kühle Lagen, aber ist trotzdem anpassungsfähig. Allerdings sollte man diese auf halbschattige Standorte setzten und mit frischen Gartenboden ausgestattet sein.
  10. Da die Staude nicht wuchert, erreicht sie dennoch eine Höhe von 60 cm und ist gut kombinierbar mit anderen Stauden wie Silberkerzen oder Frauenmantel.
  11. Es gibt noch ewine anspruchslose Besonderheit, die mit einer purpurviolettten Blüte sehr anzusehen ist. Die Pflanze ist auch bekannt als Salbei und zählt ebenfalls zu den Stauden.
  12. Im Zeitraum von Juli bis September bringt die nichtwuchender Blütenstaude sehr auffällige Blüten hervor. Die rauhen und herzförmigen Blätter versprühen einen wunderbaren Duft. Sie wird ca. 70 cm groß und bevorzugt vollsonnige Plätze.

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