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Woran erkennt man ein Hochdruckgebiet?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:47
Als Hochdruckgebiet werden Gebiete mit einem hohen horizontalen Luftdruck bezeichnet.

In Hochdruckgebieten ist immer Sonnenwetter. Als Hochdruckgebiet werden Gebiete mit einem hohen horizontalen Luftdruck bezeichnet. In diesen Gebieten sinkt die Luft großräumig ab und erwärmt sich dabei. Bei diesem Vorgang bildet sich keine Kondensation und auch keine Wolken, ist die warme Luft am Boden angekommen wird diese aus dem Hochdruckgebiet in Richtung Tiefdruckgebiete hinaus gedrückt.

In welche Kategorien werden Hochdruckgebiete gegliedert?

  1. Hochdruckgebiete werden in drei Kategorien gegliedert, diese sind das Kältehoch, das dynamische Hoch und das Höhenhoch. 
  2. Beim Kältehoch kühlt sich die Luft über einer kühlen Landmasse ab, durch diese größere Dicht übt sie anschließend einen höheren Druck auf die Unterlage aus. 
  3. Ein dynamisches Hoch wird durch sog. Rossby-Wellen erzeugt, d.h. die Luft aus den Polarkreisen übt einen großen Einfluss auf das Wetter aus dies ist meist in Mitteleuropa zu finden. 
  4. Das Höhenhoch ist wie der Name bereits vermuten lässt ein Hochdruckgebiet das in großen Höhen auftritt und deshalb auf den Höhenwetterkarten dargestellt wird. 
  5. Bei diesem Hochdruckgebiet ist immer ein Bodentief integriert und wird im umgekehrten Fall als Bodenhoch oder Höhentief bezeichnet. 


Woran werden Hochdruckgebiete erkannt?

  1. Ein Hochdruckgebiet ist ein Gebiet das durch die absinkende Luftbewegung und die Wolkenauflösungstendenz erkannt wird. 
  2. Das Absinken der Luft ist jedoch nicht immer gleichbleibend und findet in einzelnen Schichten statt. 
  3. Bei diesem Phänomen werden mehrere, vertikale Absinkversionen beobachtet. 
  4. Bei jedem Hochdruckgebiet sinkt die Luft großräumig ab und erwärmt sich dabei, durch diese Erwärmung entsteht keine Kondensation des Wassers und dadurch auch keine Wolkenbildung. 
  5. Aus diesem Grund wird bei Hochdruckgebieten keine Frontenbildung beobachtet. Der Wind in Hochdruckgebieten der aus der Nordhalbkugel kommt bewegt sich im Uhrzeigersinn fort, bei Winden aus der Südhalbkugel bewegen sie sich gegen den Uhrzeigersinn fort. 
  6. Dieser Dreh sinn wird durch die auftretende Corioliskraft bestimmt die die Luftmassen nach links (Nordhalbkugel) oder rechts (Südhalbkugel) ablenkt. 
  7. Die Stärke der Ablenkungen nimmt vom Äquator zu den Polen zu und bestimmt die abhängige Windgeschwindigkeit.

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