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Letztes Update am 02.04.2015, 10:40
Es ist wirklich kaum zu fassen, was für kuriose Sportarten sich im Laufe der Zeit entwickelt und mehr oder weniger ernsthaft etabliert haben. Wir haben für euch eine kleine Übersicht erstellt.

Splashdiving

Diese Sportart entstand 1700 in Hawaii. Das Ziel dieser Wettbewerbe ist es, beim Aufprall möglichst viel Wasser hoch zu spritzen. Die Sprungtechniken haben passende Namen wie: Breite Katze, Kartoffel, Brett, Anker, etc...

Frauentragen

Bei dieser Sportart bestreiten Pärchen Wettläufe durch 253,5 Meter lange Parcours. Der Clue dabei: Der Mann muss hierbei währenddessen die Frau auf den Schultern tragen. Damit es auch einigermaßen gerecht zu geht, muss die Frau mindestens 17 Jahre alt sein und mindesten 49 Kilo wiegen.  

Schachboxen

Hier spielen die Kontrahenten abwechselnd sechs Runden a vier Minuten Schach und boxen fünf Runden a zwei Minuten gegeneinander. Der Gewinner wird entweder durch k.o. Im Boxen ermittelt oder durch Schachmatt bzw. Zeitüberschreitung im Schach.

Extrembügeln

Extrembügeln ist eine Extremsportart mit dem Ziel, selbst unter den anspruchsvollsten körperlichen, klimatischen und geographischen Bedingungen Wäsche zu bügeln. Sie wurde 1997 in Großbritannien geboren. Der Bergsteiger Phillip Shaw wollte nicht länger tagelang mit Hausarbeit verplempern und beschloss daher, eine Bergtour samt Bügelwäsche und Bügeleisen zu unternehmen.  

Gummistiefelwurf

Ja, der Name verrät wohl schon um was es geht. Nicht überraschenderweise geht es darum, den Gummistiefel möglichst weit zu werfen. Die Ursprünge führen nach Finnland, wo Seeleute wohl Ende des 19. Jahrhunderts dieses Wurfspiel erfunden haben sollen.

Rückwärtslaufen

Die Idee kam erstmals 1826 auf. Seit 2001 ist die Sportart unter dem Namen Retrorunning verbreitet. Um eventuelle Unfälle zu vermeiden, wird oft mit einem nach hinten gerichteten Spiegel Abhilfe geschaffen.

 

Käserennen

Das ganze läuft wie folgt ab: in Großbritannien wird ein Laib Gloucester Käse den Cooper's Hill hinuntergerollt und die Teilnehmer rennen diesem hinterher und versuchen ihn zu fangen. Dieses Ziel ist jedoch kaum zu erreichen, da der Käse eine Geschwindigkeit von bis zu 110km/h erreichen kann. Als Sieger gelten jeweils der schnellste Mann und die schnellste Frau.  

Kommentare

  • Basti83 27.09.2017 10:02:39 Permalink

    Also ich glaube beim Splashdiving wäre ich sehr gut. Habe da auch schon Erfahrung mit gesammelt. Meist nur nicht freiwillig.