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Geisterspiel beim Fußball? - Eine Erklärung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:07
"Fußball ist unser Leben, denn König Fußball regiert die Welt!"...

"Fußball ist unser Leben, denn König Fußball regiert die Welt!" In der Tat ist diese Zeile aus einem berühmten Fußballsong durchaus aussagekräftig, wenn es darum geht, die Leidenschaft vieler, vieler Menschen für den Rasensport zu beschreiben. Nicht nur in Deutschland gibt es Millionen Fans, die ohne Fußball "nicht leben können". Was für die einen eher eine Sportart ist, bei der 22 Männer (oder Frauen) hinter einer Kugel herrennen, um die in ein Tor zu bugsieren, ist für andere die pure Leidenschaft. Frei nach dem Motto: "Jedem das Seine", handelt es sich beim Fußball also um eine Sportart, die in der Tat polarisiert. Allerdings hat sie durchaus auch ihre "Schattenseiten".

  • Immer wieder ist mit teils heftigen Auseinandersetzungen in den Stadien zu rechnen.
  • Hooligans sind in diesem Zusammenhang also ein ganz besonderes "Übel".
  • Denn sie interessiert der Sport nur wenig, vielmehr kommt es ihnen darauf an, sich mit anderen Leuten zu prügeln. Ohne Grund, ohne Anlass.
  • Hooligans auf der einen Seite, das world wide web auf der anderen: So geht es in der Tat auch im Internet in Sachen Fußball zum Teil höchst rabiat zu.
  • So beleidigen sich hier nicht nur die Fans einzelner Vereine untereinander.
  • Sondern es wird im Zuge dessen, mitunter gar mit noch härteren "Bandagen" gekämpft.
  • Von Hetzkampagnen gegen Fans, aber auch gegen Spieler oder Funktionäre bestimmter Vereine ist da beispielsweise häufig die Rede.
  • Situationen, die also nicht wirklich zur Verbesserung des Rufes von "König Fußball" beitragen.
  • Und so ist es dann auch nicht weiter verwunderlich, dass sich die Initiatoren einiges einfallen lassen (müssen), um die Fans bzw. die Nicht-Fans zur Raison zu bringen.

  • 22 FußballspielerInnen
  • ein Ball
  • zwei Tore
  • eine Rasenfläche

Hintergrundinformationen

  • In diesem Fall kommt unter anderem das Thema "Geisterspiel" ins Spiel.
  • Es handelt sich dabei um eine Maßnahme, die den "echten" Fußballfan tief in seiner "Fußballehre" treffen kann.
  • Auf der einen Seite sehen sich die Vereine "gezwungen", beispielsweise im Abschiedskampf auf dem Platz noch einmal zu zeigen, was sie draufhaben.
  • Zum anderen versucht man beispielsweise nach einer Auseinandersetzung mit Hooligans oder Internet-Attacken, die Fans an ihrer empfindlichsten Stelle zu treffen.
  • Somit werden mitunter so genannte Geisterspiele veranstaltet, in denen bestimmte Mannschaften zwar durchaus gegeneinander antreten können, um ihr Können unter Beweis zu stellen.
  • Allerdings sind zu diesen Spielen keine Fans zugelassen.
  • Soll heißen: im Stadion sind während eines (wichtigen) Spieles einzig die Spieler, Schiedsrichter und Trainer zugelassen.
  • Die Ränge bleiben leer; die Spieler werden nicht durch lautes Gejohle und Applaus von ihren Fans angefeuert.
  • Eine wahrlich frustrierende Angelegenheit - für alle Beteiligten!

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