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Handball - Was ist erlaubt und was ein Foul?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:04
Handball ist in Europa ein weit verbreiteter Sport.

Handball ist in Europa ein weit verbreiteter Sport, in Deutschland rangiert er hinter Fußball auf Platz zwei der Beliebtheitsskala. Gerade seit der WM 2007, die im eigenen Land stattfand und bei der sich die deutsche Mannschaft ihren dritten Weltmeistertitel sichern konnte, hat der Zulauf in Vereinen zugenommen.

  • Da es eine körperbetonte Sportart ist, ist es völlig normal und absolut Regelkonform den Gegner beim Zweikampf zu berühren oder ihm den Ball aus der Hand zu spielen.
  • Ein Sperren mit dem Oberkörper, um den Gegenspieler daran zu hindern sich freizulaufen wird daher nicht geahndet.
  • Es wird zwischen Regelverstößen, die mit einer persönlichen Strafe gegen den Foulspieler geahndet werden und solchen, die keine persönliche Strafe nach sich ziehen unterschieden.

Allgemeines:

  1. Beim Handball spielen zwei Mannschaften zu je sechs Feldspielern und einem Torwart in zwei mal dreißig Minuten darum, welche Mannschaft durch Würfe ins gegnerische Tor die meisten Tore erzielen kann.
  2. Das Spiel wird meist in der Halle auf einem in der Regel 20 mal 40 Meter großen rechteckigen Feld ausgeführt.
  3. Die Tore messen drei aauf zwei Meter.

 

Regelverstöße ohne persönliche Strafe:

  1. Es ist nicht erlaubt, den Ball aus der Hand eines Spielers zu schlagen oder ihn ihm wegzureißen
  2. Der Gegenspieler darf nicht festgehalten werden.
  3. Die Sperrung darf ausschließlich mit dem Rumpf, nicht aber mit Armen, Händen oder Beinen erfolgen.


Regelverstöße, auf die eine persönliche Strafe wie Verwarnung, Hinausstellung oder Disqualifikation folgt:

  1. Ein Foul wird besonders bestraft, wenn der Körper des Gegenspielers angegriffen wird.
  2. Die Konsequenzen fallen nach bestimmten Berurteilungskriterien härter oder milder aus.
  3. Ins Gewicht fallen das Körperteil, auf das der Angriff abzielt, die Intensität und die Auswirkung der Regelwidrigkeit und die Position des Foulspielers zum Gegner.

 

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