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Letztes Update am 19.02.2015, 16:39
Sicherheit lässt sich nicht verordnen, noch kann man sie käuflich erwerben. Beim Segeln beginnt sie mit derm Sicherheitsbewusstsein des Einzelnen.

Ölzeug

Ölzeug ist PVC beschichtetes, gefüttertes Gewebe und diverse Laminate oder Textilien, die mit Spezialfolie verklebt sind und in verschiedensten Ausführungen und Qualitäten erhältlich. Es sollte wasserdicht, reiß- und scheuerfest sein und außerdem warm halten, sieht man einmal von sommerlichen Törns im Mittelmeer ab, wo ein einfaches Ölzeug als besserer Spritzschutz genügt. Zur zweiteiligen Bekleidung gehört eine brusthohe Latzhose, Ärmel und Hosenbeine sollten unten nicht nur Klettbänder haben, sondern darunter auch elastisch eng anschließende Manschetten, die weitgehend verhindern, dass Wasser eindringt. Hosen und Jacken müssen um für die notwendige Bewegungsfreiheit zu sorgen, großzügig geschnitten sein.

 

Auch die Farben des Ölzeugs spielen eine wichtige Rolle für den Fall, dass jemand außenbords geht. Die „Tarnfarben“ dunkelgrün und blaugrau sind bereits bei leicht bewegtem Wasser nach einigen Metern nicht mehr auszumachen. Weiß, Gelb und Rot sieht man zwar am Tage, bei brechender See jedoch nach wenigen Metern nicht mehr. Rotorange ist speziell in der Dämmerung allen anderen Farben weit überlegen.  

Unterbekleidung

Das beste Ölzeug nützt wenig ohne die richtige wärmende Unterbekleidung. Fleece ist der zurzeit hochwertigste Kunstpelz, da er innen und außen flauschig ist und wärmt auch noch in nassem Zustand. Zudem trocknet Fleece schnell und verspakt nicht. Sinnvoll ist die Verwendung moderner Funktionswäsche, die mit hydrophoben Fasern und durch spezielle Herstellungsmethoden dafür sorgt, dass Schweiß von der Haut wegtransportiert wird.

Schuhe

Flache Sohlen mit einem rutschsicheren Profil sind für die Fußbekleidung ein unabdingbares Muss, gleichgültig ob es sich um Bootschuhe oder Seestiefel handelt. Man sollte darauf achten, dass die Sohlen sowohl vom Material als auch von der Profilierung her dem neuesten Stand der Schuhtechnik entsprechen und vor allem hohe Rutschsicherheit auf möglichst allen Decksbelegen gewährleisten. Es empfiehlt sich eine Schnürrung an den Schäfften von Seestiefeln.  

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