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10 Tipps um eine Facebook Sucht zu erkennen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:14
Gerade im Bereich der Nutzung von Facebook ist ein Suchtverhalten immer mehr zu beobachten.

Die heutige Gesellschaft hat eine Vielzahl von unterschiedlichen Arten von Süchten hervorgerufen. Die Bekanntesten dabei sind unter anderem die Alkoholsucht, die Spielsucht, Magersucht, Fresssucht, Kaufsucht oder auch die Nikotinsucht. In der jüngeren Zeit tritt auch immer mehr das Phänomen der Onlinesucht mehr und mehr in den Vordergrund. Die Ausprägungen dieser und die Abhängigkeit des Süchtigen können dabei sehr vielfältig sein.

Dabei haben alle Süchtigen gemeinsam, dass sie das Internet in einer gesundheitsgefährdeten und personengefährdeten Art übermäßig nutzen. Die übermäßige Nutzung tritt dabei im Bereich der Computerspiele auf, der Nutzung sexueller Inhalte sowie auch bei der Nutzung der schriftlichen Kommunikation wie Chatten, E-Mail oder auch in sozialen Netzwerken. Gerade im Bereich der Nutzung von Facebook ist ein solches Suchtverhalten immer mehr zu beobachten.

  • Kann man bereits die Hälfte dieser Faktoren positiv beantworten, so kann man die Facebook Sucht erkennen.
  • Die Facebook Sucht erkennen kann man bei bestimmten Personengruppen. So kann man die Facebook Sucht erkennen bei eher jüngere Menschen, Frauen sowie auch Menschen, welche eher unsicher und ängstlich sind. Daneben betrifft dies aber auch Menschen, welche als depressiv gelten oder Menschen, welche einzelgängerisch veranlagt sind. 
  • Die Bekämpfung der Facebook Sucht setzt natürlich den eigenen Willen voraus.
  • Für die Suchtbekämpfung der Facebook-Sucht stehen bei Facebook selbst einige Gruppen zur Verfügung. In diesem Gruppen kann man seine Erfahrungen mit anderen Mitgliedern austauschen und auf diese Weise auch die Sucht bekämpfen. Helfen lassen kann man sich zudem auch von Freunden oder Familienangehörigen.

Süchtig oder nicht?

 Sind die folgenden Warnzeichen vorhanden, so kann man die Facebook sucht erkennen:

  1. Sie verspüren den Drang, Facebook immer öfter zu nutzen
  2. Nutzung von Facebook, um sich nicht mit persönlichen Problemen auseinander setzen zu müssen
  3. Facebook beansprucht mehr und mehr die eigene Gedankenwelt
  4. Facebookverbot löst starke Beunruhigung und Ruhelosigkeit aus
  5. Die Facebooknutzung geht weit über die vorgenommene Nutzung hinaus
  6. Die Facebooknutzung hat negative Auswirkungen auf Arbeit oder Schule/Studium
  7. Die Facebooknutzung hat negative Auswirkungen auf die üblichen Lebensgewohnheiten
  8. Facebook ersetzt mehr und mehr die reale Welt
  9. Facebook ersetzt soziale Kontakte und es kommt zu sozialer Isolation
  10. Es werden wahllos Freundschaftsanfragen versendet und auf eigene Posts die von anderen nicht kommentiert oder bewertet werden folgt ein Gefühl der Unruhe oder Unzufriedenheit

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