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Computerkauf - Wie treffen wir unsere Kaufentscheidungen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:13
So ein Computerkauf kann einem schonal ganz schön überfordern!

Es ist die schier unüberschaubare Flut, die dir zu schaffen macht, wenn du von zahlreichen, Glitzerprospekten, im Guerilla-Style gedrehten TV-Werbungen und Angaben wie Gigahertz und RAM nahezu erschlagen wirst. Während du im Internet stets nach dem günstigsten Stromanbieter suchst und den DSL-Internetanbieter in einer Kadenz wechselst, die das Wechseln deiner Socken übersteigt, scheint sich der Computerkauf genauso aufwendig zu gestalten.

  • 44 Prozent der Befragten einer Studie behaupteten, zu wissen, über welchen Prozessor ihr Computer verfügt. Bei genauer Nachfrage konnten die Wenigsten diesen aber korrekt benennen und antworten mit beispielsweise "512 MB" oder "Vista".

Computerkauf leicht gemacht

Kauf und Technik:

  • Dabei ist der Kauf eines Computers eigentlich gar nicht (mehr) so schwer.
  • In der heutigen Zeit, wo die Gigahertz jenseits von Gut und Böse liegen, das Ram an jeder Ecke verRAMscht wird und die Rechenleistung einer Grafikkarte höchstwahrscheinlich eine Rakete ins All steuern könnte, ist es für den Computerkauf mittlerweile nahezu belanglos, mit welchen Werten er daher kommt.
  • Für den Kauf deines PCs stell Dir also zunächst die Frage: Was mache ich NICHT damit?
  • Kommt als Antwort kein "ich erstelle aufwendige Mandelbrotberechnungen" oder "ich animiere virtuelle Charaktere in Echtzeit", hat sich dein Problem gelöst.


Grundsätzliches beim Computerkauf:

  • Für nahezu jede alltägliche Arbeit mit diesem grauen Kasten, eignet sich grundsätzlich jeder halbwegs gescheite Computer jenseits der 1000€.
  • Die heutigen PC sind alle derart leistungsfähig, dass man mit Word, Excel, Outlook und wie sie alle heißen, eigentlich nur noch am Sockel des Prozessors kratzt, anstatt ihn völlig auszureizen.
  • Wenn du den größten Teil deiner Zeit mit einer Höllenmaschine wöchentlich ein paar Fotos bearbeitest, einige Stunden im Netz verbringst, deine mails checkst oder einem Facebook-Chat beiwohnst, schmeisst du nicht nur die sogenannten "Perlen vor die Säue", sondern auch dein Geld aus dem Fenster.
  • So ein Gerät kann gut und gerne mal 300-400 Watt schlucken, verpestet die Luft mit CO2 und belastet am Ende des Jahres ordentlich die Stormrechnung.


Der Standard User:

  • Gehörst du also zu den "Standard-Usern", mach´ dir doch eine Excel-Tabelle. Dort listest du deine favorisierten Händler auf, trägst ein paar Computer-Systeme ein und vergleichst Preis und Leistung.
  • Ein mittlerer i5 mit 8 GB Ram, 1 GB Grafikkarte und 500 GB Festplatte reicht vollkommen und hat noch etwas Luft nach oben.
  • Computer sind zum Arbeiten da und das tun die meisten mittlerweile ganz gut.
  • In diesem Sinne – Augen auf beim Computerkauf :)

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