Foto: Shutterstock.com

Disconnect Search: Browsererweiterung für mehr Privatsphäre

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Wer im Internet Suchmaschinen nutzt, der gibt auch unauffällig private Daten von sich preis.
So werden zum Beispiel die IP-Adresse und die eingegebenen Suchbegriffe an den Internetprovider beziehungsweise an die angeklickte Website weitergegeben. Wer dies verhindern will, der kann zur neuen Browsererweiterung Disconnect Search greifen.

  • Disconnect Search erhöht die Privatsphäre beim Nutzen von Suchmaschinen (Google, Bing usw.)
  • Der Download und die Installation sind kostenlos
  • Die Browsererweiterung wurde von einem Ex-NSA-Mitarbeiter und von drei ehemaligen Google-Programmierern entwickelt.

Kostenlos und schnell installiert

Privatsphäre im Internet wird bei den meisten Usern groß geschrieben, in der Praxis wird es einem jedoch nicht einfach gemacht. Vor allem Suchmaschinen speichern viele Daten. Glücklicherweise kann der Browser aber mit Erweiterungen versehen werden, wobei eine davon auf den Namen Disconnect Search hört. Dabei handelt es sich um ein Add-on, das von ehemaligen Google-Programmierern und von einem Ex-NSA-Mitarbeiter programmiert wurde. Die Installation sowie der Download sind selbstverständlich kostenlos und in nur wenigen Augenblicken abgeschlossen.

Der große Vorteil von Disconnect Search

Die Browsererweiterung verfügt über eine ganz besondere Eigenschaft, denn nach der Installation kann die bevorzugte Suchmaschine normal weiter verwendet werden. Es muss also keine alternative Suchmaschine genutzt werden, die die Funktionen der Erweiterung bereits integriert hat. Veränderungen gibt es für den Nutzer fast keine, sodass „nur“ das Ergebnis einer Suche „neutraler“ ausfällt und die Ladezeiten sich um kurze Zeit verlängern. Derzeit gibt es die Erweiterung für den Google Chrome und für den Mozilla Firefox, Versionen für Microsofts Internet Browser und für den norwegischen Browser Opera sollen dagegen etwas später folgen. Nutzer von Apples Safari kommen übrigens nicht in den Genuss der Erweiterung, denn der hauseigene Apple-Browser unterstützt die dafür notwendige Technik nicht. 

Kommentare